Bei Interesse meldet euch gerne bei schnellgericht@proton.me Gemeinsam gegen Armutskriminalisierung!
@justicecollective
Racism on Trial ist eine von Justice Collective initiierte Kampagne, die Rassismus im deutschen Strafsystem beleuchtet und dagegen Widerstand leistet. Insta: @justice_collective_berlin // https://linktr.ee/justice_collective
Bei Interesse meldet euch gerne bei schnellgericht@proton.me Gemeinsam gegen Armutskriminalisierung!
📍15.03., 13 Uhr, Oranienplatz -
Kommt auf die Straße, um den Menschen zu gedenken, die durch Polizeigewalt getötet wurden - und um für eine Welt zu kämpfen, in der alle sicher leben können. Keine Einzelfälle. Gegen Polizeigewalt. Für Gerechtigkeit. 7/7
Der Polizei finanzielle Mittel zu entziehen ist dringend notwendig - und sofort möglich.
Unser Bericht zeigt: Über 500 Mio. € pro Jahr können aus dem Polizeibudget umverteilt werden - in Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Anti-Gewalt-Arbeit und community-basierte Unterstützung. 6/
Die strukturellen Ursachen von Polizeigewalt werden nicht aufgearbeitet; stattdessen werden Mio. z.B. in Tasern oder Bodycams investiert, die angeblich tödliche Polizeigewalt verhindern sollen. Wir fordern, diese polizeilichen Mittel in echte Sicherheit zu investieren. 5/
Das sind keine Einzelfälle. Es ist ein rassistisches System, das marginalisierte Communities im Namen der „öffentlichen Sicherheit“ kriminalisiert. Statt Aufarbeitung investiert Berlin immer weiter in den Ausbau der Polizei: Die Stadt hat inzwischen mehr Polizei pro Einwohner*in als NYC. 4/
Diese Polizeikontakte sind nicht harmlos. Für viele Menschen - insbesondere rassifizierte und migrantische Personen - eskalieren alltägliche Polizeibegegnungen zu Schikanen, Verletzungen oder tödlicher Gewalt.
Allein 2025 wurden 17 Menschen von der Polizei erschossen. 3/
Polizeiliche Kontrolle und Kriminalisierung migrantisierter+rassifizierter Communities ist eine Form rassistischer Gewalt. Das Konzept der kbOs erlaubt "verdachtsunabhängige” Kontrollen und schafft einen legalen Rahmen für Racial Profiling und dauerhafte Polizeipräsenz in migrantischen Vierteln. 2/
Polizeigewalt stoppen heißt: Polizei abschaffen.
Rassistische Polizeigewalt ist die vorhersehbare Folge eines Systems, das polizeiliche Ressourcen ausbaut, während soziale Unterstützung für marginalisierte Communities abgebaut wird. Unser Steuergeld finanziert dieses System. 🧵/
Unser Bündnis Justice Collective x Courtwatch Berlin x solidarische Anwält:innen sucht Verteidiger:innen, die mit uns am Berliner Schnellgericht das business-as-usual der Armutskriminalität bekämpfen wollen!
Wir unterstützen @justicecollective.bsky.social, die sich an Berliner Schnellgerichten für die Einhaltung von Verfahrensrechten in beschleunigten Strafverfahren einsetzen. Sie beobachten Verfahren und informieren Betroffene über ihre Rechte.
Faschisierung bedeutet auch, dass die Polizei ein System entwickelt, mit dem sie Menschen mit psychischer Erkrankung erfasst und überwacht. taz.de/Polizei-Umga...
Heute ist der 7. Januar.
Wir gedenken ganz besonders heute #OuryJalloh und #LayeAlamaCondé, die an diesem Tag vor 21 Jahren durch deutsche Polizist*innen getötet wurden.
🕯️🔥
#DasWarMord
ehr wichtiger & guter Artikel von „Racism on Trial" vom @justicecollective.bsky.social #ff:
www.racismontrial.org/de/findings/...
Ein paar Zitate aus dem Text:
"Gerichte kriminalisieren Armut, indem sie massenweise Menschen für Bagatelldelikte bestrafen, die eng mit deren systematisch >>
Wir haben konkrete, sofort umsetzbare Vorschläge vorgelegt, um Mittel aus dem Polizeibudget umzuschichten und sozialen Strukturen zu stärken, die Berlin dringend braucht. Soziale Lösungen für soziale Probleme statt Repression und (Staats-)Gewalt. DEFUND NOW! www.racismontrial.org/de/blog/news...
Praktisch alle Bereiche sind von Kürzungen betroffen. Außer die Polizei natürlich. Kurz vor der Wahl im kommenden September versuchen sich CDU-SPD erneut als „Law-and-Order“-Bündnis zu inszenieren. Wir sagen nein, die Zeit für die Umverteilung von Ressourcen und für Defund the Police ist jetzt! 4/
Sowie das politische Versprechen, allen Polizeianwärter*innen nach der Ausbildung eine Übernahme zu garantieren. Wer sonst in Berlin erhält so einen politischen Rückhalt für sichere Arbeitsplätze? Und das, obwohl Berlin bereits jetzt mehr Polizei pro 100.000 Einwohner*innen hat als NYC. 3/
Soziale Einrichtungen, Kultur und Bildung unterliegen weiterhin massiven Sparmaßnahmen und Berlin will gleichzeitig mehrere Mio.€ für Olympia-Bewerbung ausgeben. Die Berliner Polizei geht nicht leer aus: Geplant sind mehrere Mio. für neue Ausstattung + Überwachungstechnologie + -infrastruktur. 2/
Gestern wurde der Berliner #Doppelhaushalt 2026/2027 beschlossen - mit Rekordsummen von 45,5 Milliarden € für 2026 und 46,5 Milliarden € für 2027. So viel Geld wie noch nie - und doch kam es wie erwartet: 1/
#DefundThePolice
"Der Polizeietat ist höher als der gesamte Etat für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, und mehr als doppelt so groß wie der Etat für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt«, so das @justicecollective.bsky.social "
"»Die Umverteilung polizeilicher Mittel ist ein notwendiger Schritt, um strukturelle Gewalt zu reduzieren«, heißt es im Bericht der Gruppe." Mehr zu unserem Bericht über Berliner #Polizeiausgaben im neuen @nd-aktuell.de Artikel: www.nd-aktuell.de/artikel/1196...
Excellent new report on the need to defund the Berlin Police. (Available in English)
Berlin hat mehr Polizei pro Einwohner*in als NYC oder London. Und das ist ziemlich teuer: Personalkosten machen ca. 3/4 des jährlichen Polizeibudgets aus. Und es geht noch weiter: 2026/27 sind weitere 1.224 neue Stellen geplant. Zu lesen in unserem Bericht www.racismontrial.org/de/blog/news...
Während der Berliner Senat an allen Ecken und Enden kürzt, fließt immer mehr Geld in die Polizei. Mit @justicecollective.bsky.social haben wir den Etat näher unter die Lupe genommen und fordern eine radikale Umverteilung.
www.racismontrial.org/de/blog/news...
#DefundThePolice
Das @justicecollective.bsky.social hat einen Bericht veröffentlicht der Informationen über die Polizeiausgaben in #Berlin bündelt. Diese dienen nicht dem Gemeinwohl, sondern schaden ihm, allen voran den marginalisierten, rassifizierten und migrantisierten Communities.
h7.cl/1g3JE
Berlin gibt enorme Summen für Polizei aus. Um genau zu sein: Polizeiausgaben sind seit 2010 von ca. 1,2 Mrd. € auf knapp 2 Mrd. € (2024) gestiegen. Auch bis 2027 sollen diese Ausgaben weiter steigen: Auf insgesamt 2,14 Mrd. €. Zu lesen in unserem neuen Bericht: www.racismontrial.org/de/blog/news...
Der Berliner Senat plant mit der #ASOG -Novelle weitere Polizeibefugnisse. Endgültige Abstimmung darüber: Mitte Dezember. Das bedeutet: Noch mehr (finanzielle) Ressourcen für Polizei und Repression - während überall sonst gekürzt wird. Forderung nach #Defundthepolice ist relevanter denn je. 9/9
Reformen führen sogar oft zu größeren Budgets für die Polizei: Neue Technik, mehr Überwachung, mehr Einheiten. Unter dem Vorwand, Probleme zu lösen, werden repressive Strukturen ausgebaut. Wir müssen stattdessen fragen, wie Sicherheit jenseits von Polizei & Strafe aussehen kann. 8/
"Mehr Ausbildung oder Trainings"? Reformen ändern die Struktur der Polizei nicht. Sie gehen davon aus, dass die Polizei grundsätzlich „gut“ sei und nur verbessert werden müsse. Polizeigewalt wird oft als „Einzelfall“ dargestellt, statt als Ausdruck einer Struktur, die solche Gewalt ermöglicht. 7/
Milliarden fließen in Repression - Ursachen von Ungleichheit werden ignoriert. #Defund heißt daher auch: Ressourcen in Bildung, Wohnen, Gesundheit & Soziales umverteilen - Bereiche, die echte Sicherheit schaffen. 6/
#Defund the police richtet sich gegen eine Institution, die auf Rassismus, Ausschluss und Enteignung basiert. Mehr Geld stärkt Strukturen, die soziale Probleme verschärfen. 5/