eine (globale) krise mit vielen facetten, und der weiterhin offenen frage nach dem ziel dieser amerikanischen militäroperation.
@nicolange.bsky.social 👇
eine (globale) krise mit vielen facetten, und der weiterhin offenen frage nach dem ziel dieser amerikanischen militäroperation.
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Bei Israel und den USA geht gerade ein mulmiges Gefühl um: Der Iran setzt auf hohe Mengen an Drohnen, Raketen und kleinen Booten. Das überlastet Abwehrsysteme – und zwingt zu einem anderen Denken. Es gibt eine neue Ökonomie des Krieges. www.handelsblatt.com/meinung/kolu...
Geopolitisch klug und in unserem strategischen Interesse wäre es, wenn die Bundesregierung jetzt den Golfstaaten bei der Drohnenabwehr hilft und sich für die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus einsetzt. Hilft uns, hilft vielen, stärkt Partnerschaften und unser Ansehen.
Enthauptungsschlag, Marine versenkt, weitere Luftschläge - mit Aussagen Trumps und Erfolgsmeldungen sollte man derzeit vorsichtig umgehen. Entscheidend bleibt für den Krieg gegen Iran: Gelingt schnell die Zerschlagung der Strukturen, Führung, Kommunikation der Revolutionsgarden?
Manche spekulieren über eine "deutsche Rolle" oder gar "militärische Hilfe" zu Iran. Da gibt es aber nichts. Trump und Netanjahu wären zufrieden, wenn die Bundesregierung nicht in wenigen Tagen wieder in anti-israelische und anti-Trumpische Töne verfällt.
www.merkur.de/politik/trum...
USA und Israel werden zunächst ihre Kampagne der Luftschläge fortsetzen und gleichzeitig versuchen die Eskalation zu begrenzen und volle Kontrolle zu behalten. Erhebliche Risiken bestehen weiter in iranischen Treffern auf Israel und möglichen U.S.-Verlusten. /END
Die europäischen Reaktionen wirken bisher ratlos und sind politisch wirkungslos. Die bemühte Äquidistanz vieler Europäer könnte noch problematisch werden, wenn sie sich schnell in offene Kritik wandelt, sobald erste Probleme der amerikanisch-israelischen Operation auftauchen. 5/
Israel steht unter anhaltendem Beschuss. Die Masse einfacher Raketen und Drohnen führt zu Übersättigung der Abwehr und ballistische Raketen werden tendenziell zu einem größeren Problem. Die USA schützen gleichzeitig vorrangig ihre eigene Truppe. 4/
Teheran setzt auf Machterhalt durch Zeitgewinn. Die Führung kalkuliert, dass politische Belastungen in Washington schneller steigen als im eigenen System. Größere und möglicherweise wirkungsvollere Gegenschläge des Iran stehen noch bevor. 3/
Die iranischen Kommandostrukturen funktionieren bisher weiter. Iran antwortet mehrschichtig: zunächst einfache Raketen zur Sättigung der Luftverteidigung, danach Drohnen und ballistische Raketen. Irans Ziele liegen in Israel, bei US‑Stützpunkten und in mehreren Golfstaaten. 2/
Israel und USA führen seit 24 Stunden eine koordinierte Angriffskampagne gegen die iranische Führung, staatliche Strukturen, Luftverteidigung und Raketen. Die Tötung des Obersten Führers und gezielte Schläge sollen das Regime schwächen und letztlich zusammenbrechen lassen. 🧵
Tag 2 der Luftschläge: Israel und USA werden systematisch weiter Ziele angreifen. Iran ist zwar teilweise enthauptet, Kommandostrukturen funktionieren aber. Iran wird weiter begrenzte Gegenschläge ausführen und wild Material verschießen, damit es nicht am Boden zerstört wird.
Der Sturz des menschenfeindlichen Regimes des Iran wäre strategisch wünschenswert und für Millionen Menschen eine Befreiung. Doch der Weg dorthin führt durch ein Geflecht aus Risiken, Gegenreaktionen, politischen Illusionen und möglichem Kontrollverlust. www.handelsblatt.com/meinung/homo...
Wir sehen den Beginn eines großen Krieges. Die israelisch-amerikanischen Luftschläge sollen zum Zusammenbruch des Mullah-Regimes führen. Mehrere Tage Luftangriffe und Gegenangriffe des Irans und der Proxies auf Israel und US-Militärbasen sind der Anfang. Die Risiken sind hoch.
Der U.S.-Präsident, der auch gewählt wurde, weil er die Amerikaner aus langen Kriegen aus der Welt zurückziehen wollte, beginnt einen großen und möglicherweise langen Krieg.
Dass Israel in der angespannten Lage zum Iran zuerst zuschlägt, war immer eine der Möglichkeiten. Bisher ist unklar, was genau der "Präventivschlag" war. Dass Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran nach Israel folgen werden, ist wahrscheinlich.
Verhandlungen bringen nur etwas, wenn die Ukraine stark genug ist, Russland zu echten Gesprächen zu zwingen. Frieden hängt nicht von Trump ab, sondern davon, ob Europa endlich handelt. /END
Ungarn blockiert erneut Finanzhilfen und ein Sanktionspaket – vorhersehbar. Dass Europa trotzdem „gegen die Wand läuft“, zeigt das strukturelle Problem. Wer europäische Sicherheit sabotiert, dem sollte temporär das Stimmrecht entzogen werden. 4/
Europa wird im Kreml nicht ernst genommen. Putin hält die Europäer für „Vasallen“. Weil die großen europäischen Staaten zögern, keinen strategischen Willen zeigen und keine Position der Stärke aufbauen. Weil Öl-, Gas-, Uran- und Titanimporte Putins Kriegsmaschine stützen. 3/
Die USA unter Trump inszenieren sich als Vermittler, obwohl man zwischen Aggressor und Opfer nicht vermitteln kann. Washington hätte die Macht, echten Druck auf Putin aufzubauen – will es aber nicht. Für die Ukraine ist das eine permanente Gratwanderung. 2/
Putin hat keinerlei Absicht seine Angriffe einzustellen und die Ukraine keine Option, den Krieg zu beenden. Beide Seiten können weiterkämpfen, ohne sich durchzusetzen. Wenn Europa so weitermacht wie bisher, zieht sich dieser Krieg über weitere Jahre. 1/
Putin will weiter Krieg führen, die Ukraine ist gezwungen, sich weiter zu verteidigen, die USA unter Trump werden keinen Frieden bringen - bleibt die Frage, ob die Europäer endlich den Putins Krieg stoppen und weitere dieser furchtbaren “Jahrestage” des Großangriffs verhindern.
5000 Helme, "leichte Waffen", "Defensivwaffen", ewige Diskussionen, schleppende Hilfe, noch immer kein Taurus, noch immer europäisches Geld für Putins Kriegskasse - Haben wir in den vier Jahren wirklich alles getan, um diesen Krieg schnell zu beenden?
Der Ukraine in den vier Jahren seit dem russischen Überfall langsam, zögerlich, halbherzig und übervorsichtig zu helfen, war und ist menschlich, militärisch, wirtschaftlich und finanziell schlecht. Wer Frieden will, muss sich schnell und entschlossen durchsetzen wollen.
Bei all den Bilanzen und Berichten zum “4. Jahrestag” des russischen Großangriffs auf die Ukraine fragt man sich: Wann stoppt Europa endlich Putin? Wann sorgen wir für Frieden?
Amerikaner sagen den Europäern, "tut mehr für eure eigene Sicherheit!" - bei der MSC ein uralter Hut. Doch diesmal ist es anders: Wir brauchen ein geordnetes Verfahren für die Europäisierung der NATO, weil durch ungeordnete Rückzüge der Amerikaner sonst die Gefahren steigen.
Wenn nur die Hälfte der starken Worte der Europäer in echten Druck auf Putin umgesetzt werden würden, hätten wir längst Frieden.
Wenn nur die Hälfte der starken Worte der Europäer in echten Druck auf Putin umgesetzt werden würden, hätten wir längst Frieden.
Der russische Plan gegenüber Trump ist einfach: Frieden sabotieren, indem man ihn käuflich macht. Dass die Europäer bisher nur auf "Daddy" gesetzt haben und ihre eigenen Machtinstrumente gegenüber Russland nicht nutzen, liefert sie potenziell solchen "Deals" aus. /END
Ein Abkommen, das nicht auf Sicherheitsprinzipien basiert, führt zu einem bekannten Ergebnis wie einst in Budapest: Keine Beistandsverpflichtung. Keine Abschreckung. Keine strategische Verlässlichkeit. Die Ukraine würde erneut zum Objekt, nicht zum Partner mit Rechten. 4/