Ab sofort ist unsere kritische Rezension zum neuen Post-COVID Manual bei Socialnet abrufbar. Danke an @privilegienschreck.bsky.social @buechnerronja.bsky.social und @sonjahannibal.bsky.social für die Zusammenarbeit.
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Measles is raging worldwide: are you at risk? www.nature.com/articles/d41...
Das Bild zeigt eine Titelfolie für eine Konferenzagenda mit dem Titel "ME/CFS Research Foundation International ME/CFS Conference 2026" und einer Beschreibung des Konferenzinhalts.
Das Poster beschreibt die Tagesordnung einer Konferenzveranstaltung der Organisationen ME/CFS Research Foundation.
We are presenting the 2026 agenda.
The first two sessions: Breakthroughs on disease mechanisms, lab and imaging markers plus the poster session with selected short talks on #mecfs and Post COVID.
Register now for the livestream.🔗: https://t.ly/Ow2Co
Leitlinien betonen jedoch mehrheitlich die Notwendigkeit eines biopsychosozialen Verständnisses, das somatische, neuroimmunologische, psychologische und soziale Belastungsfaktoren nicht als Gegensätze, sondern als wechselseitig wirkende Dimensionen begreift [4, 10, 22].
Das mit den "wechselseitigen Dimensionen" hier ist nochmal wichtig.
Folgt man der psychosomatischen Medizin mit dem "biopsychosozialen Modell" geht es nämlich nicht darum, dass Patient*innen selbstbestimmt psychotherapeutischen SUPPORT in Folge einer schweren körperlichen Erkrankung bekommen
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Eindeutiges Beispiel, dass es nicht um partizipative Entscheidung & echten Support geht- dafür müsste man die Sicht der Patienten respektieren & einbinden. Die Reaktion ist Ausdruck der eigenen Angst, dass die reklamierte Allzuständigkeit & Deutungshoheit zurecht infrage gestellt werden könnte.
Auf den Punkt gebracht! Eine reduktionistische Auslegung des BPMS mit implizitem patient blaming.
@geschom.bsky.social und ich durften für die @bmg-bund.bsky.social Initiative Long COVID einen Gastbeitrag schreiben.
Wir sagen das, was wir immer sagen: Patient*innen beteiligen, Psychologisierung & Stigmatisierung beenden. 🤝
Es trifft keine spezifischen Vorhersagen, formuliert also keine überprüfbaren Hypothesen und ist damit nicht falsifizierbar oder auch: „irgendwie immer wahr“.
Das BPSM postuliert den Truism, dass Körper, Psyche und Soziales (literally) IRGENDWIE miteinander zusammenhängen.
Weniger lustig ist (leider) die Sache mit der Psychosomatik. Los geht’s:
Anders als die Psychiatrie (mit der Antipsychiatriebewegung), fehlt der Psychosomatik ein Korrektiv. And it shows, sage ich mal so.
… und z.B. hier sehr schön darlegt wie die unkritische Verwendung von Fragebögen zur Produktion von, sorry, Datenmüll führt.
Riesenproblem auch bei Screening-Fragebögen zur Depression (z.B. PHQ-9) oder Angst (z.B. GAD-7), bei denen die Symptome mit denen von Long COVID & ME/CFS massiv überlappen
verschiedene Sticker vom BERLIN BUYERS CLUB, die Awareness für Long COVID und ME/CFS schaffen. Die meisten Sticker sind in schwarz und pink gehalten. Es finden sich Aufschriften wie: „Just FYl, washing your hand isn't enough to protect you from an airborne virus“ mit der Abbildung von Sailor Moon mit Maske, Luftfilter und CO2-Messgerät. Oder: „Roses are red/Violets are blue/If I got Long Covid/ So can you“ oder „LONG COVID IS REAL BITCH“ in einer Herzform.
Guten Morgen aus Leipzig, der wohl besten Stadt überhaupt (keine Diskussion bitte danke, wir halten uns hier schließlich an Fakten)
Da wahrscheinlich kaum jemand den Vorstellungsblog liest, fasse ich mal das Wichtigste zusammen: Ich bin Psychologin&wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Leipzig
Hab mal für euch rangezoomt 🔥
Exemplarisch sagt alles.
Berlin - Oftmals haben Menschen mit Long COVID und ME/CFS (Myalgische Enzephalomyeli-tis/Chronisches Fatigue-Syndrom) mit Stigmatisierung und Psychologisierung zu kämpfen. Die Psychologin Ronja Büchner von der Universität Leipzig wies auf dem Kongress der Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nun aber die Annahme zurück, dass es allein am Stigma psychischer Erkrankungen liege, dass Menschen mit Long COVID und ME/CFS eine Psychologi-sierung ablehnen. Unter Psychologisierung versteht man das Zurückführen von Symptomen allein auf psychische Ursachen.
Habt ihr auch alle eine Lieblingswissenschaftlerin, weil ICH schon 🫵
Ich finde allerdings schade, dass das Ärzteblatt etwas reißerisch den Eindruck vermittelt, es ginge bei ME/CFS um verschiedene Lager & Personendebatten. Vielmehr ist es die Forschung von @buechnerronja.bsky.social, die überzeugt.
Wenn Neurologen öffentlich polarisierende Positionen beziehen, die wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sind, dann muss man darüber sprechen. Untere Strich geht es ums Patientenwohl, nicht um Eminenzen.
Warum eigentlich die Posts löschen, jedoch nicht den Artikel selbst, @schwesterfd.bsky.social?
Arbeiten Sie eigentlich auch praktisch mit #PostCovid #MECFS Patient*innen?
Es ist nicht unmöglich, sich mit Wissenschaft auseinandersetzen. 🤓
Noch mehr Quellen einfügen - ich hätte da noch ein paar zu Muskel- und Mitochondriendysfunktionen - oder ist dann die Folie zu voll? Zweiteres wohl...
Was es 1991 zB schon gab: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1792865/
#MECFS
„„Erstmals stärkt ein Gericht schwarz auf weiß die Rechte von ME/CFS Betroffenen. Medizinische Gutachter:innen müssen sich mit vorgelegten Befunden und der aktuellen medizinischen Wissenschaft auseinandersetzen – und sehr gut begründen, wenn sie davon abweichen.“
#MECFS
www.ots.at/presseaussen...
Allein schon die Tatsache, dass ME/CFS Jahrzehntelang wie eine psychiatrische/psychosomatische Erkrankung mit KVT/GET erfolglos behandelt wurde, lässt schon alleine -aber insbesondere in Zusammenschau mit aktuellem biomedizinischen Erkenntnissen -klar eine somatische Genese von ME erkennen.
@schwesterfd.bsky.social Liebe Kollegin, anscheinend haben Sie den Post zum Thema Post-Covid-Forschung gelöscht, daher schreibe ich hier neu. Was mich an dem Text irritiert hat, ist nicht, dass eine wissenschaftliche Position dargestellt wird - das ist selbstverständlich legitim, auch wenn diese ↘️
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Fazit: Die aktuellen Versorgungsstrukturen für #LongCOVID & #MECFS sind kein Zufall,
sondern auch das Ergebnis von Budgetlogik & Abrechnungs-Vereinbarungen–
zu Lasten einer somatischen Versorgung.
Es braucht dringend eigenständige, somatische (!) Ambulanzen Forschungszentren!
Screenshot einer Webseite der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Oben befindet sich das grün-weiße Logo der DKG rechts und links ein Hamburger-Menü-Symbol sowie ein Lupen-Icon. Darunter steht der Seitenabschnitt „VERSORGUNG & STRUKTUR“. Eine Überschrift markiert den Bereich „PSYCHIATRIE / PSYCHOSOMATIK“. Titel des Textes lautet: „Psychiatrische und Psychosomatische Institutsambulanzen“. Es folgt ein Absatz, der erklärt, dass psychiatrische Institutsambulanzen ein wichtiger Baustein der wohnortnahen, bedarfsgerechten Versorgung sind, multimodale ambulante Behandlung anbieten und Krankenhausaufenthalte vermeiden oder verkürzen können. Sie ermöglichen zudem eine nahtlose ambulante Weiterbehandlung nach stationären Aufenthalten. Ein weiterer Absatz erläutert, dass für psychiatrische Institutsambulanzen nach §118 Abs. 2 SGB V in Allgemeinkrankenhäusern bestimmte Regelungen der „PIA-Vereinbarung“ gelten. Genannt werden die Vertragspartner: Deutsche Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung. Am unteren Rand ist die Seitenadresse „dkgev.de“ sichtbar.
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Warum werden viele #LongCOVID- Spezialambulanzen in 🇩🇪psychiatrisch/psychosomatisch geführt?
Hintergrund ist eine strukturelle Besonderheit
im Gesundheitswesen:
Kliniken können für „Sonderbedarf“ (wie #COVID) relativ einfach eine „Psychosomatisch Institutsambulanz“ (PIA) gründen.
#MECFS #PAIS
Why do these people keep promoting exercise studies with reported benefits that do not reach the threshold for clinical significance? Here's another one of these, from @jamanetworkopen.com: virology.ws/2025/11/21/t...
link.springer.com/article/10.1...
➡️ Ein gutes Beispiel, wenn man sich mit Machtasymmetrien und epistemischer Ungerechtigkeit bei Menschen/Patient*innenorganisationen mit #MECFS einlesen möchte.
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Die Überbetonung psychischer Faktoren ist eben genau Ausdruck der Stigmatisierung bei Post COVID, die vielfach kritisiert wird.
Eine sachliche Auseinandersetzung ist sehe ich nicht- eher Polarisierung, die nicht dienlich ist.
bsky.app/profile/buec...
Dass Post COVID keine psychosomatische Erkrankung ist, ist Konsens vgl. S1 Leitlinie LC. Auch in sozialen Medien bleibt man Arzt- Verantwortung wächst mit der Reichweite vgl BÄK Leitfaden.
Grafik mit orangener Überschrift „Appell: So gelingt Partizipation nicht.“ und Text „V-PEM-AQ – Was ihr über den neuen Fragebogen wissen solltet!“, im Hintergrund Hand auf Bewertungs-Smileys, unten ÖG-ME/CFS-Logo.
📌Appell:So gelingt Partizipation nicht. Was ihr über den V-PEM-AQ wissen solltet!
🔹Die ÖG ME/CFS hat den Fragebogen fachlich beraten, war aber nicht in den weiteren Prozess & in die Veröffentlichung eingebunden. Wir haben im Entwicklungsprozess umfangreiche inhaltliche Unterstützung geleistet
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Genau das denke ich auch.
Pinker Beutel auf rosa Untergrund. Auf dem Beutel steht mit weißer Schrift: Have you considered that it could be burnout? (der Titel unserer Studie). In etwas kleinerer (auch weißer) Schrift darunter steht: Un:tragbar Stigmatisierung von Long COVID und ME/CFS
Meine einzige Sorge um die nächste Publikation ist, ob der Titel wieder gut genug für eigenen Merch von @frauxausnrw.bsky.social ist
🙏🙏 @postx.bsky.social und @frauxausnrw.bsky.social
💕💗💓🩷💞