Im November 1944 wurden Edo und Lexje nach Neuengamme gebracht und in der Nacht des 20. April 1945 gemeinsam mit 18 weiteren Kindern im Keller der Schule am Bullenhuser Damm ermordet.
Im November 1944 wurden Edo und Lexje nach Neuengamme gebracht und in der Nacht des 20. April 1945 gemeinsam mit 18 weiteren Kindern im Keller der Schule am Bullenhuser Damm ermordet.
Elisabeth starb im September 1944 an Bauchtyphus. Edo und Lexje kamen in die Kinderbaracke. Ihr Vater Philip starb im Februar 1945 während eines Transports in das KZ Sachsenhausen.
Nach der Besatzung versteckte sich Elisabeth mit Alexander auf einem Bauernhof,Eduard wurde auf einem anderen Hof untergebracht.Als 43 die jüdischen Beschäftigten von Philips in das KZ Vught deportiert wurden,folgte sie ihrem Mann mit den Kindern.Am 3.6.44 wurde die Familie nach Auschwitz deportiert
Eduard (Edo) Hornemann wurde am 1. Januar 1933 geboren und wuchs mit seinem jüngeren Bruder Alexander (Lexje), seinem Vater Phillip Carel und seiner Mutter Elisabeth in Eindhoven in den Niederlanden auf. Sein Vater arbeitete bei Philips. #bullenhuserdamm 🧵
Leider haben wir kein Foto von Dirk Deutekom, dennoch soll er nie vergessen sein!
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Während der sogenannten medizinischen Experimente wurden die 20 Kinder von vier Häftlingen gepflegt und betreut. Dirk Deutekom war einer dieser vier Pfleger. Er und die anderen drei Betreuer wurden am 20. April 1945 zusammen mit den Kindern im Keller der Schule am Bullenhuser Damm ermordet.
Dirk Deutekom wurde am 1.12.1895 geboren. Er lebte mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Thea in Amsterdam. 1941 wurde er verhaftet, weil er sich einer kleinen Widerstandsgruppe angeschlossen hatte. Über das KZ Buchenwald kam er im Juni 44 nach Neuengamme,wo er im Krankenrevier arbeiten musste.
Seine Mutter Gisella und sein Vater Edoardo überlebten den Holocaust und suchten nach ihm. Edoardo starb 1964, ohne vom Schicksal seines Sohnes zu erfahren. Gisella erfuhr 1983, was Sergio widerfahren war, und nahm 1984 an der Gedenkfeier in Hamburg teil. #kindervombullenhuserdamm #hamburg
Von dort wurde Sergio im November 1944 für sogenannte medizinische Experimente in das KZ Neuengamme überstellt. Am 20. April 1945 wurde er gemeinsam mit den anderen 19 Kindern, den vier Betreuern und mindestens 24 sowjetischen Gefangenen im Keller der Schule am Bullenhuser Damm ermordet.
Am 29. November 1937 wurde Sergio de Simone in Neapel geboren. Sein Vater Edoardo wurde als Zwangsarbeiter nach Dortmund verschleppt. Sergio, Mutter Gisella und 7 weitere Familienmitglieder wurden am 21. März 1944 in das Sammellager San Saba gebracht und am 4. April in das KZ Auschwitz deportiert.🧵
Im Oktober 2020 verstarben Ytzhak und seine Frau Bella. Das zweite Foto zeigt Ytzhak und Bella im Rosengarten am Bullenhuser Damm im Jahr 2012.
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Der Vater Ernst starb in Auschwitz, die Mutter Sabina und Ytzhak überlebten und emigrierten später nach Israel. Erst 1984 erfuhr Ytzhak vom Schicksal seines Bruders und nahm ab dann regelmäßig an den Gedenkfeiern teil.
Von dort kam Eduard nach Neuengamme. Am 20. April 1945 wurde er gemeinsam mit den anderen 19 Kindern im Keller der Schule am Bullenhuser Damm erhängt.
Dort mussten er und Jerzy, der später den Namen Ytzhak annahm, Socken für die Wehrmacht herstellen. Im September 1944 wurde die gesamte Familie nach Auschwitz deportiert.
Eduard Reichenbaum, genannt Edulek, wurde am 15. November 1934 in Kattowitz (Polen) geboren. 1943 wurde er zusammen mit seinem älteren Bruder Jerzy und seinen Eltern in das Arbeitslager Blizyn verschleppt.
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Wir gedenken der Opfer dieses Terrors, der Ermordeten, der Verschleppten und ihrer Angehörigen.
#7oktober2023 #remembertogether #gegenantisemitismus
We remember the victims of this act of terror - those who were murdered, those who were abducted, and their loved ones.
Rucza war die Einzige, die überlebte. Nach dem Krieg ging sie nach Frankreich und nahm den Namen Rose Grumelin an. Jahrzehntelang suchte sie nach Spuren ihrer Kinder. 82 gelang es, die beiden anhand von Fotos aus den sog medizinischen Experimenten zu identifizieren.
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1944 wurden Eleonora, Roman und ihre Mutter über das Lager Pionski nach Auschwitz deportiert. Eleonora erhielt dort die Häftlingsnummer A 15159, die ihr auf den Arm tätowiert wurde. Später wurden die beiden Kinder in das KZ Neuengamme verschleppt. Am 20. April 1945 wurden sie dort ermordet.
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Heute vor 86 Jahren wurde Eleonora, genannt Lenka, Witońska in Radom, Polen geboren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Roman wuchs sie bei ihren Eltern Seweryn und Rucza auf. Doch schon früh wurde die Familie zerrissen: ihr Vater Seweryn wurde von der SS in Radom erschossen.
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Später kam Walter nach Neuengamme, wo er von seinem Vater getrennt wurde. Am 20. April 1945 wurde er mit 19 weiteren Kindern ermordet. Erst 2015 wurde seine Identität geklärt, sodass man seiner Schwester Grete von seinem Schicksal erzählen konnte.
Walter Jungleib wurde am 12. August 1932 in Hlohovec, Slowakei, geboren. Nach dem Einmarsch der Deutschen versteckte er sich mit seinen Eltern und seiner Schwester Grete, wurde entdeckt und über Sered nach Auschwitz deportiert. Dort trennte man ihn von Mutter und Schwester.
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Die Stadtteilschule Kirchwerder führt am 15.Juli im 18:30 Uhr das Theaterstück „Hazkarat Neshamot" auf. Das Stück ist ein dokumentarisches Theaterstück zu den Schicksalen der Kinder vom Bullenhuser Damm.
15.7.2025 18:30 Uhr Stadtteilschule Kirchwerder Kirchenheerweg 85, HH
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Nach dem Krieg lebten seine Eltern einige Jahre in Memmingen,wanderten 49 in die USA aus;47 wurde Tochter Lola geboren.93 erfuhr Lola vom Schicksal ihres Bruders und nahm 99 an einer Gedenkfeier teil.Private Fotos von Marek existieren nicht – nur Aufnahmen der SS, die wir aus Respekt nicht zeigen.3
Vater Rachmil kam über Buchenwald und Groß-Rosen in ein Außenlager von Natzweiler-Struthof bei Stuttgart. Mutter Mania wurde ins Lager Georgenthal deportiert,ebenso wie andere Mütter ermordeter Kinder vom Bullenhuser Damm. Marek wurde am 20.4.1945 in Hamburg im Alter von sechs Jahren ermordet.2/3
Marek Steinbaum wurde am 26. Mai 1937 in Radom, Polen, geboren. Seine Familie besaß dort eine kleine Lederfabrik. Aus dem Ghetto Radom wurde sie ins Arbeitslager Pionki und im Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo Marek von seinen Eltern getrennt wurde.1/3
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Die Familie floh nach Marseille, wurde aber verraten und verhaftet. Die Mutter starb in Auschwitz, der Vater im Mai 1945 nach der Befreiung Dachaus. Jacqueline wurde 1944 nach Neuengamme verschleppt und am 20. April 1945 mit 19 anderen Kindern am Bullenhuser Damm ermordet.