Aus der Arbeit „2000“ von Henrike Naumann.
@clemensvillinger
The Past, The Present, The Future Historian (he/him) Review Editor for @hsozkult.bsky.social Working on a History of Normality PhD in East German Economic History: https://shorturl.at/zoVIt Skeets in German&English
Aus der Arbeit „2000“ von Henrike Naumann.
Ich durfte einen Aufsatz beisteuern:
Cordia Schlegelmilch und Clemens Villinger: Primär- und Sekundärforschung mit narrativen Interviews. Konsummuster und Wende-Erfahrungen in einer ostdeutschen Kleinstadt.
In der Zeitgeschichte wird erst ausprobiert, wie Interviews mit AI ausgewertet werden können und welche Fallstricke dabei auftreten. Ob das klassische close-reading nicht genauso gute Erkenntnisse bringt, ist m.E. nicht ausgemacht. Aber du hast dir ja offensichtlich Gedanken gemacht.
www.igdj-hh.de/forschung/fo...
Klärst du denn deine Interviewpartner:innen darüber auf, dass ihre persönlichen Daten ChatGPT übergeben werden? Oder gibt es für Interviewte die Möglichkeit, dagegen zu widersprechen? Das scheint mir aus einer ethischen Perspektive wichtig zu beachten.
Ich habe die Artikel selbst leider bisher nicht lesen können, aber insbesondere die Beiträge von Dennis Möbus und Katrin Moeller zu AI und der Interpretation von Interviews dürften vielleicht von Interesse sein.
shop.budrich.de/produkt/bios...
Wirklich? Oder Spaß?
Alles was ihr schon immer über die Wildecker Herzbuben wissen wolltet, unterhaltsam erzählt von @nikolaiokunew.bsky.social
www.deutschlandfunkkultur.de/volksmusik-s...
Oder auch das mit seinem Vater verfasste Spitzenbuch: „Mit Gothe zum Gewinn. Ein Literatur-Lesebuch für Manager" (1995)
www.booklooker.de/B%C3%BCcher/...
#Neuerscheinung mit einem Aufsatz von @awierzock.bsky.social "Soziologische Reaktionen auf den Umbruch von 1918/19. Der Neue Mensch in der Gesellschaftstheorie"👇
Dankeschön
Henrike Naumanns frühzeitiger Tod hat die Villa Massimo mit tiefer Trauer hinterlassen. 2025 durften wir zwei glückliche Monate mit ihr, ihrem Partner @clemensvillinger.bsky.social und der Tochter Nina verbringen. Unsere Gedanken gehen an ihre Familie und alle, die sie unermüdlich begleitet haben.
M. E. nicht. Für die Zeitgeschichte haben wir danach 2022 gesucht, aber wenig gefunden. Es gibt eine Ethik-/Recht-Expert:innenrunde ELSA4Memory bei NFDI4Memory, die sich mit diesem Thema befasst: 4memory.de/ueber-4memor...
doi.org/10.17620/026...
„hintergründig“
Im Wintersemester 2026/27 startet der weiterbildende Masterstudiengang "M.A. Beratung im Kontext Rechtsextremismus" zum dritten Mal, der sich explizit an Fachkräfte richtet. Bewerbungen sind ab Juni 2026 möglich.
Infos zum Studienprogramm und zur Bewerbung: www.uni-marburg.de/de/fb21/stud...
Book Cover with the text "Estranged yet Entangled: perspectives in East German History. 2025 German Yearbook of Contemporary History: Vol 9 Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte!
FREE DOWNLOAD: The new Yearbook takes the GDR seriously as an autonomous historical actor & opens up new perspectives. 12 contributions remind us that the 2 Germanies remained entangled even during their partition. Eds. Dierk Hoffmann, Hermann Wentker & Jonathan R. Zatlin. muse.jhu.edu/issue/55358
Als Historiker würde ich mich primär dafür interessieren, wann, wie und von wem festgelegt wurde, dass die primäre Aufgabe des ÖRR „Normalisierung und Deeskalierung“ sein soll.
Nur wenn Normalität definiert wird, funktioniert der Begriff erkenntnistheoretisch. Sonst bleibt die Einsicht aus, dass es sich bei Normalität nicht um einen natürlich gegebenen Zustand, sondern um eine hergestellte Kategorie handelt. Insofern ist die Frage, was mit Normalisierung gemeint ist.
Das wär halt mal die WissKomm-Aufgabe für Historiker*innen
In the @ezraklein.bsky.social show, Henry Farrell draws an analogy between the protests in Minnesota against ICE, and the demonstrations in Leipzig in 1989 (1:05:35). According to Farrell, both fostered a “collective understanding” of the unpopularity of the regime.
www.youtube.com/watch?v=4a5J...
Was?
In fact, the temporary alliance between the “dissident” avant-garde of the GDR and the wider population quickly dissolved, exposing the social differences and contrasting political expectations of each group.
I think this analogy is fun, but it doesn't lead anywhere. The media landscape in 1989 was fundamentally different, and the SED was widely unpopular by that point. Moreover, I'm not sure if the 'ordinariness' of the protesters was the decisive factor in determining the course of the protests.
For Farrell, both in Minnesota and Leipzig, the protests unfolded a powerful social dynamic because the protesters were regarded a “normal ordinary” people. At the same time, media and state propaganda portrayed them as “domestic terrorists” respectively “dissidents”.
In the @ezraklein.bsky.social show, Henry Farrell draws an analogy between the protests in Minnesota against ICE, and the demonstrations in Leipzig in 1989 (1:05:35). According to Farrell, both fostered a “collective understanding” of the unpopularity of the regime.
www.youtube.com/watch?v=4a5J...
Furthermore, I think historians have to ask themselves how they define 'ordinariness' and 'normality', and what it means when they use these categories. I just published an article on this question (in German) using many titles from the reading list.
www.degruyterbrill.com/document/doi...
Proud to say that, I have boycotted every World Cup since 2014.