Ich, denn das wertet mich nicht auf.
Ich, denn das wertet mich nicht auf.
Lustig. An der Fähigkeit zweifle ich bei Ihnen auch schon lange.
Dass Philosophie in den 1920ern „has lost the plot“, kann man auch nur behaupten, wenn man Husserl, v. Foerster, Maturana, Deleuze, Dreyfus u. v. a. nicht kennt oder ignoriert.
Aus reflexionslogischer Sicht immer noch der abstrakte Zugriff auf Begriffe auf Basis eines impliziten Empirismus. Die Idee ist weiterhin, das menschliche Denken mit maschinellen Metaphern zu beschreiben, um die erhoffte Annäherung zu beschleunigen. Damit begeht man aber nur eine PP.
Ein gutes Beispiel für schlechte Philosophie: suggestive Übersetzungen metaphysischer Begriffe, Gleichsetzung von Theorie und Sache („consciousness“, „mental states“), Identifikation dessen, was man selbst für wichtig hält, mit dem allgemein Wichtigsten („greatest insights“).
Bei Spekulation geht es nicht um ‚Wissen‘, sondern um das Erschließen und Auflösen von Problemen.
Warum ist das ein Problem? ‚Spekulation‘ ist einfach eine Beschreibung eines Aspekts der Methode.
Wozu?
Sehr erhellendes Interview zum Nahost-Diskurs im Deutschlandfunk. Christiane Florin @christianeflorin.bsky.social interviewt Daniel-Pascal Zorn @dpz.bsky.social t.co/mMjguZ14bF
Philosophisches Problem. Den Koran mit philosophischer Prinzipiendiskussion gleichzusetzen, um die eigene Polemik zu retten, weil diese Diskussion sich am christlichen Gottesbegriff orientiert, ist albern.
Es geht um philosophische Texte.
Gern
Out now – Philosophische Happy Hour, Folge 9 der 2. Staffel: Leid mit der Lektüre (philosophischer Texte), Teil III
youtu.be/fAtsReH-qYE?...
Von und mit Thomas Arnold und Daniel-Pascal Zorn
Out now – Philosophische Happy Hour, Folge 8 der 2. Staffel: Leid mit der Lektüre (philosophischer Texte), Teil II
youtu.be/xTuHz31M5CA?...
Von und mit Thomas Arnold und Daniel-Pascal Zorn
#PhiloHappyHour
Unsere Philosophische Happy Hour gibt es auch als Podcast!
#PhiloHappyHour
philosophische-happy-hour.podigee.io
Den oben genannten? Denn es geht in dem Zitat gerade darum, dass diese Begriffe alle Auslegungen der gleichen Struktur sind (von der es nur Auslegungen gibt; auch ‚Struktur‘ wäre eine davon).
''Hypothesen sind also im Felde der reinen Vernunft nur als Kriegswaffen erlaubt, nicht um darauf ein Recht zu gründen, sondern nur es zu verteidigen. Den Gegner aber müssen wir hier jederzeit in uns selbst suchen.'' #Kant #Hypothesen #Vernunft #Kriegswaffen #Recht gutenberg.org/cache/epub/6...
Kommt darauf an wie es entstanden ist. Bei Platon z. B. durch genaue Lektüre, das Herstellen von Zusammenhängen bei Suspendierung des Artefakts und der Beachtung der Virtualität. Bei Kant durch Lektüre der Texte, auf die er stillschweigend rekurriert. Da kann gute Forschung helfen.
Meloni macht illiberale Politik aus dem Lehrbuch. Die Aushöhlung der Demokratie funktioniert in drei Stufen:
1.) Autocratic attempt
2.) Autocratic breakthrough
3.) Autocratic consolidation
Entscheidend ist jetzt, ob Meloni es schafft, sich ein Monopol auf die politische Macht im Land zu sichern.
Out now – Philosophische Happy Hour, Folge 7 der 2. Staffel: Leid mit der Lektüre (philosophischer Texte), Teil I
youtu.be/jV8-60DjGNc?...
Von und mit Thomas Arnold und Daniel-Pascal Zorn
#PhiloHappyHour
Es ist etwas … speziell, aber ja, es spricht wesentliche Punkte an.
Und das ist auch noch ein schlechtes Buch…
Also, wenn man die logische Problematik ausblendet. Sobald man aber danach fragt wie man ‚Gedankliches‘ prüfen soll, erscheint wieder das logische Problem. Begriffe stehen also für beides – logische Probleme und Lösungsvorschläge – und sie beschreiben andere Begriffe.
Wörter bezeichnen Sprachliches, Begriffe Logisches. Das ‚Gedankliche‘ ist ein Begriff, der ein logisches Problem kompensiert: niemand kann Gedanken lesen, also tut man so, als sei dieser Bereich von Vornherein erschlossen. Weil alle es tun, funktioniert das auch. …
„Benötigt man anfangs ein Vertrauen in die Philosophie, das man gar nicht haben kann, weil man sie ja noch nicht kennt, wird die Unsicherheit im weiteren Verlauf nicht etwa weniger, sondern mehr, aber man empfindet sie immer weniger als irritierend.“
rechtfertigung.wordpress.com/2019/01/18/e...
Zwei Taktiken, um Philosophie zu umgehen:
– Betonung der Unverständlichkeit, die man ignorieren könne.
– Betonung der Trivialität der angeblichen Einsichten von Philosophen, die man auch so erreicht.
Ersteres hat eine Chance, sich zu überwinden. Letzteres eher nicht.
Begriffe, nicht Wörter, aber ja. Das Hauptproblem an einer Definition ist, dass man zum Definieren erstens wieder Begriffe einsetzen muss und immer so weiter – was in den Regress führt. Und zweitens, dass man Gebrauchsweisen als den Begriffen irgendwie innewohnende Bedeutungen festlegt.
Genau.
Zeigen, wie man empirische Urteile mit Objektivitätsanspruch philosophisch rechtfertigen kann, ohne dabei wie die Wolffianer mit ihrem ‚Ding an sich‘ in Widersprüche zu geraten.
Schlagen Sie einen Anfang vor.