Die Vier-Tage-Woche wird zurzeit viel diskutiert. Für Kritiker:innen wie Christian Lindner von der FDP scheint eine Abkehr vom jetzigen Arbeitszeitstandard von fünf Tagen undenkbar, der Status quo fast schon naturgegeben. In der aktuellen Diskussion wird jedoch oft vergessen, dass Arbeitszeit und Arbeitszeitstandards in der Geschichte stets im Wandel begriffen waren. Die Fünf-Tage-Woche ist eine Errungenschaft gewerkschaftlicher Kämpfe um mehr Zeitwohlstand für die Beschäftigten. Diese historische Perspektive zeigt: Auch die heutigen Produktivitätsfortschritte durch digitale Technologien können und müssen für mehr Zeitwohlstand im Sinne einer Vier-Tage-Woche mit 32 Wochenstunden genutzt werden. Lott, Yvonne; Frerichs, Melanie: Arbeitszeit im Wandel: Zeit für die Vier-Tage-Woche HBS Kommentar, Düsseldorf, 4 Seiten
Arbeit: 40 Stunden, 5 Tage – nie anders gewesen, nie anders denkbar? Yvonne Lott (WSI) & Melanie Frerichs (DGB) zeigen, wie sich Arbeitszeitstandards gewandelt haben und warum es an der Zeit ist für den nächsten Schritt: hin zur Vier-Tage-Woche.
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