A bell pepper in the fetal position
Same, little pepper, same
A bell pepper in the fetal position
Same, little pepper, same
Brauche keine einzige Beschreibung mehr von weißen Schwulen über ihren weirden Sex mit muslimischen Menschen.
Und dann diese weirden Projektionen von was verbotenes machen und das schmutzige Geheimnis sein? Irgendwie die Geilheit jemanden potentiell in Gefahr zu bringen mit seinem Dick und Fick. Als ob wenn der weiß-christliche Dick nicht vorbeigekommen wäre, kein Sex möglich wär. Just stop.
Schwule haben nen wirklich weird verbreiteten Orientalismus am abgehen und die Beschreibungen von Sex mit muslimischen Schwulen darin, lassen mich so cringen. Es ist Krieg: Eroberung, Kampf, Besitz. Der Rassismus trieft nur so aus den Beschreibungen von deren Sex. Was soll das?
"Es gibt nur zwei Geschlechter: Faschist*innen und Antifaschist*innen" Plakat am Institut für Sozialforschung (Frankfurt)
"Es gibt nur zwei Geschlechter: Faschist*innen und Antifaschist*innen"
Am Institut für Sozialforschung (Frankfurt)
Ich habe sie ja eben nicht in eine Vorbildfunktion gesteckt also verstehe ich den Einwand nicht. Aber wenn du kurz loswerden wolltest, dass es noch andere Vorwürfe gegen Lizzo gibt, bin ich mir dessen bewusst.
Ja klar kannst du dazu was sagen wenn du möchtest.
Aber das geht etwas an meinem Punkt vorbei. Ich sage ausdrücklich, dass es nicht um die Gewichtsabnahme an sich geht. Außerdem baut diese Forderung eben auch auf Fettfeindlichkeit auf. Denn über Fat Amy kann man nicht lachen wenn sie nicht fat ist…
Ja das mag sein. Das ist ja leider in der Filmindustrie Gang und Gäbe dass Schauspieler*innen gezwungen werden ein bestimmtes Gewicht zu halten. Viele hungern ja monatelang vor dem Dreh damit sie bloß dünn genug sind. Hier ist das Gegenteil passiert, auch das ist nicht ok.
Man kann diese beiden Dinge nicht getrennt voneinander denken, weil Fettfeindlichkeit Produkt ist aus Anti-Schwarzem Rassismus wie sich grade wieder eben genau darin zeigt, dass mit der Rückkehr von „geh ins Gimmy, werde skinny“ auch die Performance von Weißsein einhergeht.
Um das nochmal klar zu sagen: mit den Erstarken von Rassismus und völkischen Ideen geht die Performance von Weißsein einher. Das sieht man z.B. bei Kim K, Shirin David oder Ariana Grande und dazu gehört eben auch Dünnsein. Hier sieht man ganz klar, was alle instinktiv wissen: Dünnsein=weißes Merkmal
Merci, musste raus
Aber was sich nicht ändern muss und sollte, ist unsere Kritik an Diäterzählungen, Körperfeindlichkeit, Leistungsgewichse und Abwertung fetter Körper. Die Trauer und Wut sind real.
posten und uns vorrechnen was sie an Gewicht, BMI Punkten und Körperfett verloren haben.
Und wir als Fettis dürfen dazu nichts sagen, weil wir natürlich nicht über das Gewicht von Menschen reden möchten. Denn Gewicht kann sich ändern über das Leben und es kann viele Gründe dafür geben.
Was mich stört ist, dass sie die älteste Diäterzählung der Welt rauskramen und damit zwei Kernpunkt von Fettfeindlichkeit bestätigen: Selbstverschulden und Pathologisierung. Und dann schieben sie höhnisch nach, dass es ihnen ja aber gar nicht ums Abnehmen ging bevor sie dann vorher/nachher Bilder
um meine Gesundheit.“ Aaaaaargh..Leistung, Ausdauer, Disziplin. Klar. Diese Erzählung ist wie ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die dafür gekämpft haben, dass diese Menschen Sprache hatten, um sich zu verteidigen als sie fett waren. Mir ist ehrlich gesagt scheißegal wie sie abgenommen haben.
Denn die Erzählung ist immer die Gleiche: „Nein, es ist nich Ozempic. Es ist harte Arbeit. Ich habe meinen Lebensstil krass verändert und habe viel Sport getrieben und ein Kaloriedefizit erzeugt. Ich fühle mich jetzt so gut wie noch nie. Mir ging es nicht ums Abnehmen, sondern vor allem..
Es ist als würde man uns wieder alleine stehen lassen. Als wären wir ein netter Abstecher gewesen solange man aus uns Profit oder Image schlagen konnte und nun da sich der Wind dreht, werden wir wieder fallen gelassen. Und was mich wirklich wütend daran macht ist, wie sie das tun.
Trotzdem hat es zumindest mir was bedeutet meinen Körper repräsentiert zu sehen und zwar nicht nur als Makel den man in Kauf nimmt, sondern als etwas das verteidigt werden darf. Genau dieses Gefühl von Wiedererkennen und Verbindung ist nun so enttäuscht.
Ich glaube die allermeisten Fettaktivist*innen haben nie geglaubt, dass das kleine, sehr enge Fenster für uns lange offen bleibt. Dafür waren die Bedingungen für das Fenster von Anfang an zu sehr an Körpernormen, Selbstoptimierung und Gesundheitswahn gekoppelt.
Die Rückkehr dieser Leute zu Diäterzählungen passiert natürlich nicht in einem Vakuum. Das Erstarken von Faschismus und Rassismus hat auch Einfluss auf Schönheitsideale. Weiß und dünn ist wieder so in wie eh und je. Auf einmal werden Kim K und Ariana Grande wieder weiß und Ärsche wieder kleiner.
Es gibt ne reale Trauer darin zuzugucken wie grade so viele Fettis aus der Öffentlichkeit verschwinden. Natürlich geht uns alle das Gewicht von Leuten nichts an und es kann viele Gründe geben, warum Leute Gewicht verlieren.
Aber…🧵
Was wir beobachten können, ist ein Rückgang zu Diäterzählungen bei vielen Personen die vormals Fett in der Öffentlichkeit standen und BoPo und fettpositive Konzepte vertreten haben. Ob das Ricarda Lang, Lizzo, Rebel Wilson oder Adele sind. Als Fetti enttäuscht und lässt mich das verärgert zurück.