Rewe ~SchweineWelt~
@martincwinter
Historiker | Alfred Landecker Lecturer | Uni Leipzig | Post-Doc-Projekt zu Unternehmenskultur, Zwangsarbeit und Judenmord beim Leipziger Rüstungskonzern HASAG | https://hasagpuzzle.hypotheses.org/ Rezensionsredaktion der WerkstattGeschichte
Rewe ~SchweineWelt~
Um das so entspannt anzugehen habe ich vielleicht ein paar Quellen zu viel gelesen, in denen Deutsche das Töten von Menschen als leider notwendige „Säuberung“ verkaufen, bei denen sie eigentlich die Leidtragenden sind, weil es ihnen ja auch nicht gefällt aber leider notwendig ist.
Ich halte dieses Rangewanze für eine opportunistische Wette darauf, dass diese Typen demnächst den Ton angeben.
Wer sich den Begriff der „Drecksarbeit“ im Zusammenhang mit militärischen Aktionen gegen Menschen zu eigen macht hat einfach das Maß verloren.
#Recherchetagebuch
Lese in der #HASAG -Werkzeitschrift v. Januar 1941 (!) einen Text über Polen. Beschreibung d. Insass*innen des Warschauer Ghettos als "Abschaum der Menschheit ... dreckig und schmierig". Und die Ankündigung, dass das "Problem" bald "gelöst werden wird."
Sprache geht Taten voraus.
Zwei Zusammenschlüsse von ehemaligen Häftlingen und Angehörigen des KZ Buchenwald haben sich deutlich gegen die Kampagne »Kufiyas in Buchenwald« ausgesprochen.
hab ich verschlungen
#Recherchetagebuch
Lese in der #HASAG -Werkzeitschrift v. Januar 1941 (!) einen Text über Polen. Beschreibung d. Insass*innen des Warschauer Ghettos als "Abschaum der Menschheit ... dreckig und schmierig". Und die Ankündigung, dass das "Problem" bald "gelöst werden wird."
Sprache geht Taten voraus.
Beschlussvorschlag 1. Die Stadt Leipzig bekennt sich zu ihrer historischen Verantwortung und fördert die aktive Aufarbeitung und Erinnerung an die Verbrechen im Zusammenhang mit NS- Zwangsarbeit. Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig soll als sichtbares Zeichen in der Mitte der Stadtgesellschaft in einem authentischen Ort über diese Verbrechen aufklären. 2. Dafür soll die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig einen neuen, dauerhaften Standort zur Anmietung mit ausreichenden Räumlichkeiten für Ausstellungsflächen und die Durchführung von Bildungsangeboten erhalten. 3. Das Kulturamt und das Liegenschaftsamt unterstützen die Gedenkstätte aktiv bei der Suche nach angemessenen Räumlichkeiten, bieten geeignete Gebäude/Standorte aus ihrem eigenen Portfolio proaktiv an und unterstützen bei der Vermittlung zu privaten bzw. externen Eigentümer*innen von Gebäuden. 4. Die Stadt Leipzig unterstützt die Gedenkstätte archivarisch bei der Sammlung und Aufbewahrung von Zeugnissen und Objekten, die mit NS-Zwangsarbeit in Leipzig in Verbindung stehen. 5. Der Kulturausschuss wird regelmäßig über die Fortschritte bei der Umsetzung unterrichtet.
Wichtiges Signal: Die Fraktion B'90/Die Grünen hat in den Stadtrat von #Leipzig #srle einen Grundsatzantrag "zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für die #Gedenkstätte für #Zwangsarbeit Leipzig" eingebracht.
Findet hoffentlich Unterstützung!
Antrag: ratsinformation.leipzig.de/allris_leipz...
Meinung •Deutsche Außenpolitik Mehr Drecksarbeit, weniger Gerede vom Völkerrecht Ein Essay von Tobias Rapp
Was bricht sich in dieser entgleisten und geschichtsvergessenen Sprache Bahn?
Meinung •Deutsche Außenpolitik Mehr Drecksarbeit, weniger Gerede vom Völkerrecht Ein Essay von Tobias Rapp
Was bricht sich in dieser entgleisten und geschichtsvergessenen Sprache Bahn?
I am happy to share that my new article exploring the complexities of antisemitism in the GDR is now online :)
👉 link.springer.com/article/10.1...
#otd1945 nahm die SS des Außenlagers Leipzig-Thekla 579 Häftlinge eines Todesmarschs in die „Lagerstärke“ auf.
Weil sie aber noch nicht in der „Verpflegungsstärke“ standen und auch nicht arbeiteten, mussten sie hungern.
https://buchenwald.pulse.ly/bmjoz6gpek
#buchenwald #Außenlager #Leipzig-Thekla
Andrei Iwanowitsch Moiseenko, Überlebender der #Zwangsarbeit bei der #HASAG und des KZ #Buchenwald wird bald 100 Jahre alt. Und alle können mitfeiern! 🎉
In #Leipzig wird auf Andreis Wunsch u.a. ein Punkkonzert geplant.
➡️ andreiwird100.de
Beschlussvorschlag 1. Die Stadt Leipzig bekennt sich zu ihrer historischen Verantwortung und fördert die aktive Aufarbeitung und Erinnerung an die Verbrechen im Zusammenhang mit NS- Zwangsarbeit. Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig soll als sichtbares Zeichen in der Mitte der Stadtgesellschaft in einem authentischen Ort über diese Verbrechen aufklären. 2. Dafür soll die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig einen neuen, dauerhaften Standort zur Anmietung mit ausreichenden Räumlichkeiten für Ausstellungsflächen und die Durchführung von Bildungsangeboten erhalten. 3. Das Kulturamt und das Liegenschaftsamt unterstützen die Gedenkstätte aktiv bei der Suche nach angemessenen Räumlichkeiten, bieten geeignete Gebäude/Standorte aus ihrem eigenen Portfolio proaktiv an und unterstützen bei der Vermittlung zu privaten bzw. externen Eigentümer*innen von Gebäuden. 4. Die Stadt Leipzig unterstützt die Gedenkstätte archivarisch bei der Sammlung und Aufbewahrung von Zeugnissen und Objekten, die mit NS-Zwangsarbeit in Leipzig in Verbindung stehen. 5. Der Kulturausschuss wird regelmäßig über die Fortschritte bei der Umsetzung unterrichtet.
Wichtiges Signal: Die Fraktion B'90/Die Grünen hat in den Stadtrat von #Leipzig #srle einen Grundsatzantrag "zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für die #Gedenkstätte für #Zwangsarbeit Leipzig" eingebracht.
Findet hoffentlich Unterstützung!
Antrag: ratsinformation.leipzig.de/allris_leipz...
Wichtige Hinweise zur Mitgliederdatei. Die Recherche, bspw. zu Familienangehörigen, ist aufschlussreich. #GeschichteStudieren #ArchivArbeit
Ich habe etwas Glück gehabt und schon nach 15 Minuten gesuchte Personen in der Mitgliederkartei der NSDAP gefunden. Die Suche ist mühsam aber es ist toll, dass das Archiv frei zugänglich ist.
P.S.:
Ich hoffe, unsere Hopper vom Waldparkplatz haben für das Spektakel, das sie geboten bekommen haben, die Hopperkasse ordentlich klingeln lassen
so sei es!
Morgen Dienstbeginn ausnahmsweise erst 6.30 Uhr. 🍻
musste mal Bescheid sagen!
nur was
Großartig! Mit Andreas Kahrs und WhatMatters waren wir 2024 auf der Exkursion in #Polen zu den ehemaligen Standorten der Leipziger #HASAG und in #Treblinka.
Eine bewegende Reise und ein wichtiger Meilenstein des Projekts, aus dem ein #Podcast entstanden ist. ⬇️
Glaube die Suche funktioniert auch anders: Bei NARA rein technisch über OCR/Volltext von Digitalisaten, bei Invenio über eine händische archivalische Erschließung und Indizierung der Unterlagen.
Das Bundesarchiv hat alles (was überliefert ist); NARA hat Kopien davon. Bei BArch/Invenio hat man Zugriff auf andere Teilbestände (Korrespondenz, SS-Unterlagen...) als bei NARA (Zentralkartei, Ortsgruppenkartei).
Also laut BArch sind das ja verschiedene Bestände (so 100% sehe ich da aber auch nicht durch...)
Ich meinte, dass bei der Personensuche in Invenio keine Ergebnisse in Zentral- oder Ortsgruppenkartei angezeigt werden. Und soweit ich das sehe, sind das im Screenshot nicht die Kartei(en) (R 9361-VIII und R 9361-IX), sondern R 9361-I oder R 9361-II?
Bei unseren "Lesungen zur Bücherverbrennung" mit Büchertisch engagiert dabei (Foto aus unserem Haus, 2019): die Buchhandlung zur schwankende Weltkugel, empfehlenswert.
Gerade geht es hier viel um die digitalisierte #NSDAP- Mitgliederkartei, die inzwischen über den Katalog der National Archives frei zugänglich ist. Es ist großartig, wenn Quellen für alle nutzbar sind. Aber: mit Archivalien arbeiten ist nicht wie googlen. Ein paar Gedanken dazu:
1/x