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Akademie der Wissenschaften in Hamburg

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Wissenschaftliche Exzellenz und Kooperation in Norddeutschland: Interdisziplinär. Gesellschaftlich relevant. Unabhängig. In: Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern + Schleswig-Holstein www.awhamburg.de Impressum: http://t1p.de/zze7m

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Joachim-Jungius-Preis 2026 ausgeschrieben

Joachim-Jungius-Preis 2026 ausgeschrieben

#Joachim-Jungius-Preis 2026 zum Thema #Übertragungen ausgeschrieben

Die #Ausschreibung richtet sich an alle wiss. Disziplinen. Die Joachim-Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg stiftet das mit 5000€ dotierte Preisgeld.

🗓️ Bewerbungsfrist: 30. Juni 2026

👉 www.awhamburg.de/nachwuchsfoe...

09.03.2026 10:52 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
"Vielfalt bei der Analyse von Manuskripten" Essay von Dr. Marina Creydt und Prof. Dr. Konrad Hirschler

"Vielfalt bei der Analyse von Manuskripten" Essay von Dr. Marina Creydt und Prof. Dr. Konrad Hirschler

„Um die Vielfalt von Manuskriptkulturen zu verstehen, ist zunächst der Begriff ‘Manuskript’ wörtlich zu nehmen, also als ein ‘von Hand beschriebenes’ Objekt. Dadurch können wir über die enge Welt des Kodex hinausblicken und die Pluralität von weit verbreiteten Buchformen in unterschiedlichen Weltregionen verstehen, wie die besonders in Süd- und Südostasien verwendete Pothi-Form (Palmblattmanuskript), die Schriftrolle und das Leporello (Faltbuch). Gleichzeitig ermöglicht diese Weitung des Blicks, die volle Bandbreite an Schriftträgern jenseits des Papiers zu erfassen. Baumrinde, Ton und Palmenblätter sind nicht Sonderheiten gewisser Regionen und Perioden, sondern dienten über lange Zeiträume hinweg als Träger lebendiger Schriftkulturen.“

Dr. Marina Creydt und Prof. Dr. Konrad Hirschler
in „Vielfalt bei der Analyse von Manuskripten“

„Um die Vielfalt von Manuskriptkulturen zu verstehen, ist zunächst der Begriff ‘Manuskript’ wörtlich zu nehmen, also als ein ‘von Hand beschriebenes’ Objekt. Dadurch können wir über die enge Welt des Kodex hinausblicken und die Pluralität von weit verbreiteten Buchformen in unterschiedlichen Weltregionen verstehen, wie die besonders in Süd- und Südostasien verwendete Pothi-Form (Palmblattmanuskript), die Schriftrolle und das Leporello (Faltbuch). Gleichzeitig ermöglicht diese Weitung des Blicks, die volle Bandbreite an Schriftträgern jenseits des Papiers zu erfassen. Baumrinde, Ton und Palmenblätter sind nicht Sonderheiten gewisser Regionen und Perioden, sondern dienten über lange Zeiträume hinweg als Träger lebendiger Schriftkulturen.“ Dr. Marina Creydt und Prof. Dr. Konrad Hirschler in „Vielfalt bei der Analyse von Manuskripten“

„Die ganzheitliche Erforschung der vielfältigen Manuskriptkulturen erfordert und ermöglicht nicht nur die Verflechtung traditionell disziplinär getrennter Geisteswissenschaften, sondern eröffnet auch Verbindungen mit den Naturwissenschaften. [...] 
Dabei bedingen die unterschiedlichen Manuskriptarten und die verschiedensten Fragestellungen ebenso vielfältige analytische Ansätze. In den letzten Jahren haben zum Beispiel die sogenannten non-targeted Omics-Analysen an Bedeutung gewonnen. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl an unterschiedlichen Methoden, die gemeinsam haben, dass nicht einzelne Sequenzen, Moleküle oder Elemente isoliert (targeted) betrachtet werden, sondern in ihrer Gesamtheit mit dem Ziel, so viele chemische und physikalische Informationen wie möglich über ein Manuskript zu gewinnen.“

Dr. Marina Creydt und Prof. Dr. Konrad Hirschler
in „Vielfalt bei der Analyse von Manuskripten“

„Die ganzheitliche Erforschung der vielfältigen Manuskriptkulturen erfordert und ermöglicht nicht nur die Verflechtung traditionell disziplinär getrennter Geisteswissenschaften, sondern eröffnet auch Verbindungen mit den Naturwissenschaften. [...] Dabei bedingen die unterschiedlichen Manuskriptarten und die verschiedensten Fragestellungen ebenso vielfältige analytische Ansätze. In den letzten Jahren haben zum Beispiel die sogenannten non-targeted Omics-Analysen an Bedeutung gewonnen. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl an unterschiedlichen Methoden, die gemeinsam haben, dass nicht einzelne Sequenzen, Moleküle oder Elemente isoliert (targeted) betrachtet werden, sondern in ihrer Gesamtheit mit dem Ziel, so viele chemische und physikalische Informationen wie möglich über ein Manuskript zu gewinnen.“ Dr. Marina Creydt und Prof. Dr. Konrad Hirschler in „Vielfalt bei der Analyse von Manuskripten“

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website https://www.awhamburg.de/essays

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website https://www.awhamburg.de/essays

Die Materialität globaler Manuskriptkulturen ist vielfältig. Um Alter & Herkunft der Handschriften zu entschlüsseln, kooperiert naturwissenschaftliche #Forschung mit der #Geschichtswissenschaft.

Neuer #Essay von Marina Creydt & Konrad Hirschler 👉 www.awhamburg.de/essays/vielf...

05.03.2026 10:58 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0

📽️ Prof. Dr. Friedrich Geiger, Leiter unseres Langzeitvorhabens "NS-Verfolgung und #Musikgeschichte", erläutert, wie diese Grundlagenforschung Geschichtsschreibung revidiert, also #Vergangenheit neu verstehen lässt + zugleich den Blick für die #Zukunft schärft.

👉 www.awhamburg.de/forschung/la...

04.03.2026 09:15 👍 2 🔁 1 💬 1 📌 0
Newsletter 02 | 2026

Newsletter 02 | 2026

💥 Unser neuer Newsletter ist da! Themen u.a.:

📌 Akademie zeigt #Ausstellung zur Langzeitforschung in Bremen

📌 Multimediale #Liveshow „Die lebensfreundliche Stadt“ im #Planetarium Hamburg

📌 #Ausschreibungen für Nachwuchsförderung

Newsletter lesen + abonnieren 👉 www.awhamburg.de/presse/newsl...

26.02.2026 12:43 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
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„Die lebensfreundliche #Stadt – eine positive Idee der #Zukunft erleben“: Das ist das Motto der Live-Show mit Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif und dem Experten für Stadtforschung, Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge.

📅 18.03.2026, 19 h
📍 Planetarium Hamburg
👉 www.awhamburg.de/aktuell/aktu...

24.02.2026 19:58 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Ausschreibung 2026: Young Academy Fellows

Ausschreibung 2026: Young Academy Fellows

Jetzt bewerben! 📣

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg sucht bis zum 7. April 2026 nach herausragenden promovierten jungen Forschenden (m/w/d) aus #Norddeutschland für das Young Academy #Fellowship! 🎓✨

Details zur #Ausschreibung 👉 www.awhamburg.de/nachwuchsfoe...

19.02.2026 15:46 👍 2 🔁 1 💬 0 📌 1
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✝️ Am 4. Februar 2026 ist Prof. Dr. Ulrich Gähde im Alter von 74 Jahren gestorben. Die Akademie verliert mit ihm ein außerordentlich engagiertes Mitglied der ersten Stunde. Er wird als herausragender Philosoph und Wissenschaftler in Erinnerung bleiben.

Nachruf 👉 www.awhamburg.de/aktuell/aktu...

11.02.2026 11:42 👍 2 🔁 1 💬 0 📌 0
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Gesellschaft der Freunde: 20 Jahre Akademie der Wissenschaften in Hamburg (24.2.) Dienstag, 24.2., 18 Uhr, Carl-von-Ossietzky-Forum. Hintergrundgespräch mit Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Ein Rückblick und Ausblick zum 20-jährigen Be…

Gesellschaft der Freunde: 20 Jahre Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Hintergrundgespräch mit Prof. Dr. #MojibLatif, Präsident der @adwhamburg.bsky.social. Ein Rückblick und Ausblick zum 20-jährigen Bestehen der Akademie.

Di., 24.2., 18 Uhr im Ossietzky-Forum: blog.sub.uni-hamburg.de?p=41930

10.02.2026 14:28 👍 5 🔁 3 💬 0 📌 1
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Akademie zeigt Ausstellung zur Langzeitforschung in Bremen:
12.03 bis 20.06.2026 im Haus der Wissenschaft Eröffnung: 12.03., 17 h.

Mehr 👉https://www.awhamburg.de/aktuell/presse/pressemitteilungen/detailseite/04-2026-akademie-zeigt-ausstellung-zur-langzeitforschung-in-bremen.html

#Akademienprogramm

09.02.2026 12:50 👍 0 🔁 1 💬 0 📌 0
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🎙️ Our YAF Dr Deniz Sarikaya launches ‘aboutlogic’

In the new biweekly #podcast #logic, #mathematics, #philosophy and #computer #science come together, funded by the #AdWHH.
Watch #videos
👉 www.youtube.com/@aboutlogic/...

Listen to the #Podcast
👉 aboutlogic.podigee.io

@denizsarikaya.bsky.social

04.02.2026 10:03 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0
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Das Altuigurische spielt für die Turkvölker dieselbe Rolle, wie Latein für die romanischen Sprachen. Ein aktuelles wissenschaftliches Wörterbuch, gibt es jedoch nicht. Das Akademieprojekt „Wörterbuch des Altuigurischen“ um Jens Peter Laut ändert das nun und trägt zum Erhalt dieser Kultur bei.

03.02.2026 13:45 👍 23 🔁 8 💬 1 📌 1
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💥 Unser neuer #Newsletter ist da! Themen u.a.:
📌 Aufsatz-Band #Wasserstoff im #Energiesystem – Interdisziplinäre Perspektiven erschienen

📌 Akademiemitglied Detlef Schulz in #Klimabeirat Hamburg berufen

📌 Ausschreibungen für #Nachwuchsförderung

Lesen + abonnieren 👉️ www.awhamburg.de/presse/newsl...

30.01.2026 11:03 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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Die #AdWHH fördert mit dem Elise-Reimarus-Preis junge Forschende (m/w/d) aus den Geistes- und #Sozialwissenschaften im norddeutschen Einzugsgebiet der Akademie. Ausgezeichnet wird eine noch unveröffentlichte #Publikation. Der #Preis ist mit 4000 Euro dotiert.

👉 www.awhamburg.de/aktuell/pres...

29.01.2026 13:05 👍 0 🔁 1 💬 0 📌 0
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Last Friday Fabien joined a @adwhamburg.bsky.social delegation to visit @hias-hamburg.bsky.social. Young Academy and HIAS Fellows met and exchanged ideas on future collaborations. Such a great opportunity!
#HamburgAcademy #HIAS

27.01.2026 04:07 👍 2 🔁 1 💬 0 📌 0
Ausschreibung: Konferenzförderung "Forum Junge Wissenschaft"

Ausschreibung: Konferenzförderung "Forum Junge Wissenschaft"

Jetzt bewerben! 🌟
Die Akademie lädt Gruppen junger Forschenden (m/w/d) ein, sich mit Ideenskizzen um Fördermittel zur Ausrichtung einer fachübergreifenden wissenschaftlichen Konferenz in Norddeutschland zu bewerben.

🗓️ Bewerbungsfrist: 02.03.2026

Zur Ausschreibung 👉 www.awhamburg.de/nachwuchsfoe...

27.01.2026 11:24 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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📻 Wie prägt unser #Langzeitvorhaben "NS-Verfolgung und #Musikgeschichte" Forschung und Lehre an der Hochschule für Musik und Theater München? Dieser Frage geht das #Musikfeature von Alexandra Maria Dielitz auf #BR Klassik unter anderem nach.

Hören 👉 www.br-klassik.de/aktuell/news...

#WeRemember

27.01.2026 09:24 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 1
"Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt" Essay von Prof. Dr. Christian Herzog

"Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt" Essay von Prof. Dr. Christian Herzog

„Bereits 2021 verwendete ich das Gedankenexperiment eines digitalen Zwillings der Geschäftsführung, um darzulegen, dass der Einsatz von KI-Agenten zur Replikation eigener Entscheidungspräferenzen aufgrund Machtkonzentration und Erschwerung von Dissens moralisch verwerflich ist (Herzog, 2021). Mein Argument entwickelte sich aus der Auseinandersetzung mit der Maschinenethik. Diese Forschung verfiel der Annahme, dass überlegenes computergestütztes Entscheidungsverhalten gemäß moralischen Idealen möglich sei. Allerdings muss zu dieser idealisierten Zielvision auch ein realistischer Weg gezeichnet werden können, wie diese zu erreichen sei. Für wahrscheinlicher hielt ich, dass unausgereifte Systeme ihren Weg in die Anwendung finden, weil sie Partikularinteressen nützen.“ - Prof. Dr. Christian Herzog in "Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt"

„Bereits 2021 verwendete ich das Gedankenexperiment eines digitalen Zwillings der Geschäftsführung, um darzulegen, dass der Einsatz von KI-Agenten zur Replikation eigener Entscheidungspräferenzen aufgrund Machtkonzentration und Erschwerung von Dissens moralisch verwerflich ist (Herzog, 2021). Mein Argument entwickelte sich aus der Auseinandersetzung mit der Maschinenethik. Diese Forschung verfiel der Annahme, dass überlegenes computergestütztes Entscheidungsverhalten gemäß moralischen Idealen möglich sei. Allerdings muss zu dieser idealisierten Zielvision auch ein realistischer Weg gezeichnet werden können, wie diese zu erreichen sei. Für wahrscheinlicher hielt ich, dass unausgereifte Systeme ihren Weg in die Anwendung finden, weil sie Partikularinteressen nützen.“ - Prof. Dr. Christian Herzog in "Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt"

„Das Potenzial künstlicher Intelligenz als problematisches Machtinstrument ist vorhanden. Es ist wichtig, die Chancen der KI nicht unerwähnt zu lassen. In der Medizin sind Fragen nach Teilhabe und Pluralität wichtig (vgl. Herzog & Branford, 2025), die Vorteile der KI erscheinen hier aber derart stark, dass es mehr um das ‚Wie‘ als um ein ‚Ob‘ gehen mag. Im Kontext digitaler Teilhabe gibt es Angebote für die Übersetzung von Webseiten in Leichte Sprache.[1] Auch hier gibt es Diskussionsbedarf zur Verantwortungsübernahme, aber der Impuls ist klar: Mehr Teilhabe für eine inklusivere Gesellschaft.“ - Prof. Dr. Christian Herzog in "Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt"

„Das Potenzial künstlicher Intelligenz als problematisches Machtinstrument ist vorhanden. Es ist wichtig, die Chancen der KI nicht unerwähnt zu lassen. In der Medizin sind Fragen nach Teilhabe und Pluralität wichtig (vgl. Herzog & Branford, 2025), die Vorteile der KI erscheinen hier aber derart stark, dass es mehr um das ‚Wie‘ als um ein ‚Ob‘ gehen mag. Im Kontext digitaler Teilhabe gibt es Angebote für die Übersetzung von Webseiten in Leichte Sprache.[1] Auch hier gibt es Diskussionsbedarf zur Verantwortungsübernahme, aber der Impuls ist klar: Mehr Teilhabe für eine inklusivere Gesellschaft.“ - Prof. Dr. Christian Herzog in "Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt"

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website: https://www.awhamburg.de

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website: https://www.awhamburg.de

💥Der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Erschaffung digitaler Zwillinge als Angriff auf die Vielfalt💥

Für die Essay-Reihe zum Thema „Vielfalt“ hat Prof. Dr. Christian Herzog einen Beitrag verfasst.

Zum Essay in ganzer Länge 👉 www.awhamburg.de/essays/digit...

@uniluebeck.bsky.social

26.01.2026 10:24 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Banner auf hellgrauem Hintergrund mit schwarzem Text. Oben links steht "Forschungsumfeld des Jahres 2026", oben rechts "Bewerbungen bis zum 1. März 2026". In der Mitte überlagern sich abstrakte Formen in Grün, Rosa, Blau, Braun, Rot und Lila. Unten links das Logo der Jungen Akademie, unten rechts das Logo der VolkswagenStiftung.

Banner auf hellgrauem Hintergrund mit schwarzem Text. Oben links steht "Forschungsumfeld des Jahres 2026", oben rechts "Bewerbungen bis zum 1. März 2026". In der Mitte überlagern sich abstrakte Formen in Grün, Rosa, Blau, Braun, Rot und Lila. Unten links das Logo der Jungen Akademie, unten rechts das Logo der VolkswagenStiftung.

Ein gutes #Forschungsumfeld ist die Grundlage guter #Wissenschaft. 🌱Gemeinsam mit der @volkswagenstiftung.de suchen wir 2026 erneut die besten Forschungsumfelder!
Bewerbungsfrist: 01.03.2026
Preis: 5 Teams erhalten je 10.000 €
➡️ Infos: www.diejungeakademie.de/de/projekte/...
@haniharb.bsky.social

16.01.2026 09:37 👍 11 🔁 4 💬 2 📌 1
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Die Senatskommission für #Klimaschutz + #Mobilitätswende hat Akademiemitglied Prof. Dr. Detlef Schulz für die kommenden fünf Jahre in den #Klimabeirat #Hamburg berufen. Als Professor für Elektrische #Energiesysteme bringt Schulz seine Expertise in dem Gremium ein.
👉 www.awhamburg.de/aktuell/aktu...

23.01.2026 11:07 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
"Polykrisen und die Zukünfte der Gegenwart" - Essay von Dr. Alica Repenning

"Polykrisen und die Zukünfte der Gegenwart" - Essay von Dr. Alica Repenning

„Future-making ist in diesem Zusammenhang sowohl ein Imaginieren als auch eine Praxis. Um dieses Zusammenspiel hervorzuheben, wird auf nowtopias (Ormerod, 2023)  oder real-utopias (Gümüsay & Reinecke, 2022) verwiesen. Demnach existieren bereits bessere Zukünfte und werden in der Gegenwart vollzogen, indem Personen ihre Zukunftsvisionen in die Tat umsetzen (Gibson-Graham & Dombroski, 2020). Das Praktizieren und Imaginieren von Zukunft ist immer ein Gefüge aus vergangenen Ereignissen, die zum Aufbau des aktuellen Zustands beitragen, dem Eingreifen in diesen Zustand in der Gegenwart sowie dem Imaginieren alternativer zukünftiger Entwicklungen, die daraus resultieren.“ Dr. Alica Repenning in "Polykrisen und die Zukünfte der Gegenwart"

„Future-making ist in diesem Zusammenhang sowohl ein Imaginieren als auch eine Praxis. Um dieses Zusammenspiel hervorzuheben, wird auf nowtopias (Ormerod, 2023) oder real-utopias (Gümüsay & Reinecke, 2022) verwiesen. Demnach existieren bereits bessere Zukünfte und werden in der Gegenwart vollzogen, indem Personen ihre Zukunftsvisionen in die Tat umsetzen (Gibson-Graham & Dombroski, 2020). Das Praktizieren und Imaginieren von Zukunft ist immer ein Gefüge aus vergangenen Ereignissen, die zum Aufbau des aktuellen Zustands beitragen, dem Eingreifen in diesen Zustand in der Gegenwart sowie dem Imaginieren alternativer zukünftiger Entwicklungen, die daraus resultieren.“ Dr. Alica Repenning in "Polykrisen und die Zukünfte der Gegenwart"

„Abseits des Klimawandels sehen wir neue Machtverhältnisse in Bezug auf digitale Wachstumsmärkte, die mit den Verheißungen der Künstlichen Intelligenz zusammenhängen. Dabei untergraben dringliche Belange der digitalen Souveränität Dringlichkeiten in Bezug auf die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen. Hier gelangen Fragen der Nachhaltigkeit durch Belange der digitalen Souveränität in den Hintergrund. Dabei zeigt sich eindrucksvoll, wie aktuelle Zukunftsentwürfe von den Möglichkeiten globaler Technologieunternehmen dominiert werden. Im Sinne der pluralen Ökonomien sollten dominante technikzentrierte Utopien dahingehend analysiert werden, wer diese Utopien entwirft, wessen Stimmen und Ziele einbezogen werden und wessen zukunftsweisende Perspektiven und Praktiken ignoriert oder marginalisiert werden (vgl. Datta, 2015).“ Dr. Alica Repenning in "Polykrisen und die Zukünfte der Gegenwart"

„Abseits des Klimawandels sehen wir neue Machtverhältnisse in Bezug auf digitale Wachstumsmärkte, die mit den Verheißungen der Künstlichen Intelligenz zusammenhängen. Dabei untergraben dringliche Belange der digitalen Souveränität Dringlichkeiten in Bezug auf die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen. Hier gelangen Fragen der Nachhaltigkeit durch Belange der digitalen Souveränität in den Hintergrund. Dabei zeigt sich eindrucksvoll, wie aktuelle Zukunftsentwürfe von den Möglichkeiten globaler Technologieunternehmen dominiert werden. Im Sinne der pluralen Ökonomien sollten dominante technikzentrierte Utopien dahingehend analysiert werden, wer diese Utopien entwirft, wessen Stimmen und Ziele einbezogen werden und wessen zukunftsweisende Perspektiven und Praktiken ignoriert oder marginalisiert werden (vgl. Datta, 2015).“ Dr. Alica Repenning in "Polykrisen und die Zukünfte der Gegenwart"

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website https://www.awhamburg.de/essays

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website https://www.awhamburg.de/essays

Wie entstehen #Zukunftsbilder jenseits von Apokalypse und Technikglauben? Angesichts multipler #Krisen bieten plurale Ökonomien ambitionierte Pfade. Ein #Essay von unserem YAF Dr. @alicarepenning.bsky.social von der @unigreifswald.bsky.social.

Zum Essay 👉 www.awhamburg.de/essays/polyk...

15.01.2026 10:37 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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📻 Unseren #Essay-Band „Facetten der #Freiheit – Perspektiven auf ein Grundrecht“ hat Conrad Lay im #Deutschlandfunk vorgestellt.

Beitrag hören 👉 www.deutschlandfunk.de/mojib-latif-...

14.01.2026 15:08 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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✝️ Am 6. Januar 2026 ist unser Akademiemitglied Karl-Heinz Jungbluth mit 94 Jahren gestorben. Der Akademie wird er als herausragender Mediziner und Wissenschaftler in Erinnerung bleiben.

Jungbluth war Spezialist für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie.

Nachruf 👉 www.awhamburg.de/aktuell/aktu...

13.01.2026 09:52 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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Neuer Aufsatz-Band #Wasserstoff im #Energiesystem – Interdisziplinäre Perspektiven: Unsere Wasserstoff-AG widmet sich Fragen wie: Welche technischen, rechtlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Akzeptanzfragen sind mit seiner Nutzung verbunden?

Mehr erfahren 👉 www.awhamburg.de/aktuell/pres...

12.01.2026 15:00 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit

Zum Essay in ganzer Länge 👉 www.awhamburg.de/essays/die-w...

08.01.2026 14:43 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
"Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit" - Essay von Dr. Deniz Sarikaya

"Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit" - Essay von Dr. Deniz Sarikaya

„Die wenigsten Nutzenden kommentieren auf einer Plattform – viel mehr scrollen sie einfach durch und machen sich ein Bild der vermeintlichen Mehrheitsmeinung. Genauso gibt es einen vermeintlich wahrnehmbaren Zeitgeist, der immer hinterfragt werden muss. Populistische Pauschalen und einfache Lösungen sind selten das, was der Wahrheit nahekommt. Stattdessen gilt es, eine Vielzahl an gut informierten und aufrichtigen Perspektiven auf ein Thema einzubinden.“ - Dr. Deniz Sarikaya in "Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit"

„Die wenigsten Nutzenden kommentieren auf einer Plattform – viel mehr scrollen sie einfach durch und machen sich ein Bild der vermeintlichen Mehrheitsmeinung. Genauso gibt es einen vermeintlich wahrnehmbaren Zeitgeist, der immer hinterfragt werden muss. Populistische Pauschalen und einfache Lösungen sind selten das, was der Wahrheit nahekommt. Stattdessen gilt es, eine Vielzahl an gut informierten und aufrichtigen Perspektiven auf ein Thema einzubinden.“ - Dr. Deniz Sarikaya in "Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit"

„Wenn wir Wissenschaft in Nutzen messen, wird sie nicht nützlicher. Daher sollten wir uns manchmal auch auf Aspekte der Persönlichkeitsbildung besinnen. Auch hier hilft es, viele Eindrücke zu sammeln – sprich: vielfältigen Perspektiven, Erfahrungen und Meinungen ausgesetzt zu sein. Nicht optimierte Lehre formt den Charakter; die Frustrationstoleranz erzeugt Freundschaften, die lange halten. Meine Behauptung ist: Vielfalt ist auch gut für den Charakter.“ - Dr. Deniz Sarikaya in "Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit"

„Wenn wir Wissenschaft in Nutzen messen, wird sie nicht nützlicher. Daher sollten wir uns manchmal auch auf Aspekte der Persönlichkeitsbildung besinnen. Auch hier hilft es, viele Eindrücke zu sammeln – sprich: vielfältigen Perspektiven, Erfahrungen und Meinungen ausgesetzt zu sein. Nicht optimierte Lehre formt den Charakter; die Frustrationstoleranz erzeugt Freundschaften, die lange halten. Meine Behauptung ist: Vielfalt ist auch gut für den Charakter.“ - Dr. Deniz Sarikaya in "Die Weisheit der Vielen und die Vielfalt der Weisheit"

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website https://www.awhamburg.de/essays

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website https://www.awhamburg.de/essays

Warum sind Gruppen manchmal klüger als Einzelne? Diverse Perspektiven führen zu besseren Entscheidungen. Doch Meinungskaskaden bedrohen diese #Vielfalt. Ein Plädoyer für Originalität, epistemische Demut & den Schutz von Idiosynkrasien in #Forschung. Ein Essay von @denizsarikaya.bsky.social.

08.01.2026 14:43 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0

#Veranstaltungstipp 👉 #Vortrag im Rahmen unserer aktuellen #Akademievorlesungsreihe zur geisteswissenschaftlichen Forschung

07.01.2026 10:00 👍 1 🔁 1 💬 0 📌 0
Veranstaltungshinweis

Veranstaltungshinweis

Im letzten #Vortrag der #Akademievorlesungsreihe 2025/26 erläutert Projektleiter Friedrich Geiger die Arbeit des Langzeitvorhabens „NS-Verfolgung und #Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive“.

📅 Do, 15.01.2026, 19:00 Uhr
📍 Vortragsraum @stabihh.bsky.social

15.12.2025 10:32 👍 2 🔁 3 💬 1 📌 0
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Im Forschungskolloquium des PK #GebrocheneTraditionen @boeckler-stiftung.bsky.social stellt Sophie Fetthauer von der @uni-hamburg.de am 8. Januar an der @freieuniversitaet.bsky.social das neue Langzeitvorhaben NS-Verfolgung und #Musikgeschichte @adwhamburg.bsky.social vor.

05.01.2026 14:07 👍 3 🔁 1 💬 0 📌 0
„Vielfalt als Produktivkraft und Krisensymptom von Wissenschaft” - Essay von Prof. Dr. Cornelius Borck

„Vielfalt als Produktivkraft und Krisensymptom von Wissenschaft” - Essay von Prof. Dr. Cornelius Borck

"Aus der Vielfalt der verschiedenen Wissenschaften, Fragestellungen, Theorien und Methoden resultiert erstens die fundamentale Frage, ob sich hinter dieser Vielfalt von Wissenschaft auch eine Mannigfaltigkeit auf Seiten der erforschten Sachen selbst verbirgt – ontologische Vielfalt –, und zweitens die epistemologische Frage, ob aus der Vielfalt der Disziplinen, Methoden und Theorien nicht nur eine Vielstimmigkeit wissenschaftlicher Perspektiven, sondern eine Widersprüchlichkeit der Ergebnisse resultiert mit so grundverschiedenen Verständnisweisen der jeweiligen Sachen, dass sich schließlich nicht mehr sagen lässt, wie ein Gegenstand 'wirklich' sei." - Prof. Dr. Cornelius Borck in "Vielfalt als Produktivkraft und Krisensymptom von Wissenschaft"

"Aus der Vielfalt der verschiedenen Wissenschaften, Fragestellungen, Theorien und Methoden resultiert erstens die fundamentale Frage, ob sich hinter dieser Vielfalt von Wissenschaft auch eine Mannigfaltigkeit auf Seiten der erforschten Sachen selbst verbirgt – ontologische Vielfalt –, und zweitens die epistemologische Frage, ob aus der Vielfalt der Disziplinen, Methoden und Theorien nicht nur eine Vielstimmigkeit wissenschaftlicher Perspektiven, sondern eine Widersprüchlichkeit der Ergebnisse resultiert mit so grundverschiedenen Verständnisweisen der jeweiligen Sachen, dass sich schließlich nicht mehr sagen lässt, wie ein Gegenstand 'wirklich' sei." - Prof. Dr. Cornelius Borck in "Vielfalt als Produktivkraft und Krisensymptom von Wissenschaft"

„Eine vermeintlich unhinterfragbar einheitliche Wirklichkeit kann kein Einspruch gegen widersprüchlich vielfältige Wissenschaft sein. Fleck hatte in der Debatte um die vermeintliche Krise der Wirklichkeit auf die enorme Produktivität des Unternehmens Wissenschaft hingewiesen, das immer weitere Schichten von Wirklichkeit eröffnet, neue Interventionsmöglichkeiten, Deutungen und Vernetzungen schafft: „Man halte im eigenen Denken freien Platz für die Zukunft!“, hatte er 1929 seinen Aufsatz beschlossen.“ - Prof. Dr. Cornelius Borck in "Vielfalt als Produktivkraft und Krisensymptom von Wissenschaft"

„Eine vermeintlich unhinterfragbar einheitliche Wirklichkeit kann kein Einspruch gegen widersprüchlich vielfältige Wissenschaft sein. Fleck hatte in der Debatte um die vermeintliche Krise der Wirklichkeit auf die enorme Produktivität des Unternehmens Wissenschaft hingewiesen, das immer weitere Schichten von Wirklichkeit eröffnet, neue Interventionsmöglichkeiten, Deutungen und Vernetzungen schafft: „Man halte im eigenen Denken freien Platz für die Zukunft!“, hatte er 1929 seinen Aufsatz beschlossen.“ - Prof. Dr. Cornelius Borck in "Vielfalt als Produktivkraft und Krisensymptom von Wissenschaft"

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website: https://www.awhamburg.de/essays

Essays zum Thema "Vielfalt" veröffentlicht auf der Akademie-Website: https://www.awhamburg.de/essays

#Wissenschaft lebt von #Vielfalt, doch ihre Vielstimmigkeit verunsichert. Der Ruf nach eindeutigen Wahrheiten wird lauter. Ein #Essay von Akademiemitglied Prof. Dr. Cornelius Borck.

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@uniluebeck.bsky.social

05.01.2026 11:59 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
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💫 Mit den besten Wünschen für eine frohe Weihnachtszeit und ein erkenntnisreiches neues Jahr verabschieden wir uns hier in die #Winterferien. 💫

Wir blicken auf ein besonderes Jahr zurück, in dem wir Neues gewagt + Bewährtes ausgebaut haben. Ein Höhepunkt war die #Ausstellung zur #Langzeitforschung.

19.12.2025 12:38 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0