Der Deutsche Podcast Preis ist weg, jetzt kommt ein Deutscher Podcast Award. Die Anmutung ist so ähnlich wie der Name, aber ein Unterschied fällt auf: Es gibt etwas mehr Transparenz über Kriterien und Jury.
www.deutscherpodcastaward.com
Der Deutsche Podcast Preis ist weg, jetzt kommt ein Deutscher Podcast Award. Die Anmutung ist so ähnlich wie der Name, aber ein Unterschied fällt auf: Es gibt etwas mehr Transparenz über Kriterien und Jury.
www.deutscherpodcastaward.com
Uff. Podcast-Pressemitteilungen im Jahr 2026, die mit Phrasen anfangen wie "Podcasts sind längst kein Nischenmedium mehr".
"Der Eigentümergruppe, die in journalistischen Texten regelmäßig Steuertrickserei, Subventionsmissbrauch und Wohnungsspekulation anprangerte, wird vorgehalten, sich durch falsche Angaben auf Kosten der Allgemeinheit erhebliche Vorteile verschafft zu haben."
www.spiegel.de/panorama/imm...
Auch ein bisschen bezeichnend, dass der ARD nix eingefallen ist, außer Jahre später dann auch noch den Namen von BBC Sounds zu klauen.
www.ard.de/die-ard/pres...
“Johanna, wie sie hier heißen soll, hat der Süddeutschen Zeitung in mehreren Treffen davon berichtet, Einblicke in Chats, Mails, ihr Tagebuch gewährt. Für sie wirke die Verbindung bis heute als Trauma nach. Noch heute ist sie in Therapie.”
Wer sagt’s jetzt Joe?
Überhaupt ein interessantes Konstrukt, wenn Podcasts sehr instransparent nominiert werden, um dann die einmalige Gelegenheit zu bekommen, Geld dafür zu zahlen, um im einem Preis-nahen Medium dann Promo für nominierenden Preis, Medium & sich machen zu können
www.hollywoodreporter.com/business/dig...
"Not long after the Golden Globes released the list of 25 podcasts eligible for its first-ever best podcast award, the unsolicited emails started to hit inboxes. Do you want to participate in The Hollywood Reporter’s podcast roundtable?"
theankler.com/p/theo-von-t...
Diese Nominiertenliste sagt (leider) einiges aus, über die ersten "Podcast"-Golden-Globes und und auch über die Wahrnehmung von Podcasts im Jahr 2025. goldenglobes.com/articles/25-...
"TRZ Media" ist 2022 mit durchaus selbstbewussten Tönen gestartet, als neu gegründete Podcast-Produktionsfirma von Jan Böhmermann, Hanna Herbst und Robin Droemer. 2025 verlässt jetzt der bisherige Geschäftsführer die Firma, nachdem zuletzt das Team schrumpfte. de.linkedin.com/posts/robin-...
Ein sehr gut geschriebenes Porträt. Und nebenbei ein guter Blick auf die medialen Mechanismen am Rande des KI-Hypes, wenn Präsenz mit Expertise verwechselt wird. www.wired.com/story/ai-pr-...
Wer an der Nordsee podcasten will, sollte aus Gründen der Klangqualität natürlich die Halligen meiden.
Eine neue Ausgabe vom Podcast-Newsletter Hören/Sagen: Über falsche Schlüsse aus der aktuellen US-Podcast-Krise. Mit einem zugegeben pessimistischen Rückblick, wie die deutsche Podcast-Branche durch Hypes und Krisen gewachsen ist.
mailchi.mp/sandroschroe...
Was bedeutet diese Welle von #AIslop für uns, das Internet, die Gesellschaft? @carinaschroeder.bsky.social hat ein tolles Feature gemacht. Über AI slop wie den Shrimp Jesus, Italian Brainrot und wie wir damit umgehen.
www.deutschlandfunkkultur.de/ai-slop-wie-...
Uff…
Mich gruselt‘s doppelt zur Zeit: Einerseits was in der US-Medienpolitik gerade passiert und andererseits wie manche Tendenzen von dort so langsam auch nach Deutschland schwappen.
„ …hired as a sop to a Trump administration that is actively hostile to the actual free press, & […] will be made to oversee wave after wave of layoffs until you quit or get fired… “
www.theverge.com/business/793...
“The question on everyone’s mind is what this means for CBS News. We can guess, because at this point we have a clear sense of Bari’s editorial perspective. It’s conservatism with plausible deniability.”
stringinamaze.net/p/bari-weiss...
Die “Themenwoche Ostdeutschland” wurde wieder feierlich mit Kommentaren am Tag der Deutschen Einheit abgeschlossen. Ostdeutschland, Wiedervereinigung und Einheit als zeitlich eng begrenzter Termin- und Anlassjournalismus.
Für Rainer Haseloff berührt eine simple NDR-Personalie, die ihm nicht gefällt, das Grundgesetz(!) und die Gewaltenteilung(!!), es sei ein „Riss im Fundament dieser Gesellschaft“(!!!). 🫨
Es ist alles so unendlich lächerlich. (Via Stern)
"Common decency stigmatizes people that do not participate in it—removes them from voluntary association. We indeed have to live with one another, but terms and conditions apply."
me on why Ezra Klein should be ashamed / why shame is Good Actually
www.bostonreview.net/articles/how...
PPS Und zu dieser Podcast-Episode gibt es auch eine gute Replik
www.bostonreview.net/articles/how...
So habe ich das nicht wahrgenommen. Habe einige Vorwürfe gelesen, wo es hauptsächlich darum ging, dass Meme-Kompetenz in Politik-Redaktionen muss, damit die Memes in ihrer rechten oder faschistischen Interpretation erkannt werden.
“Ironischerweise dürfte die Teilabsetzung der bislang größte Erfolg der 31-jährigen sein, deren einziges Kunststück die Opferrolle ist und die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als persönliches Marketinginstrument für sich entdeckt hat”
www.kontextwochenzeitung.de/kolumne/756/...
Das hat aber wenig mit der oft offensiv vor sich hergetragenen Fachkompetenz für Onlinekultur zu tun, sondern mit grundlegenden journalistischen Standards. Viele haben schon sehr selbstbewusste Schlüsse gezogen, wie die Memes gemeint sind & welches Motiv sich daraus ableiten lässt.
Was ein guter Text!
Ich finde die Vokabel “Medienversagen” in dem Fall einfach eine Nummer zu groß. Und hatte den Eindruck, dass die fehlende Kompetenz einiger Redaktionen bei (Sub-)Kulturen und das Nicht-Erkennen eines angeblich rechtsextremen Motivs schon sehr im gleichem Atemzug zusammengefasst wurden.
Vielleicht ist was dran an der Forderung, dass Massenmedien mehr Leute brauchen, die “extremely online” sind. Vielleicht ist es aber genauso legitim festzustellen, dass die “extremely online” Fraktion sich gerne online aufpeitschen lässt – und das nicht immer in guten Journalismus mündet.
Manche haben ja schon von einem “Medienversagen” fabuliert, weil Medien obskure Memes nicht erkannten & den CK-Attentäter deswegen nicht als rechtsextremen Groyper erkannt hätten. Turns out: Für diese politische Verordnung gibt’s wenig Indizien, eher für das Gegenteil.
www.vox.com/politics/462...