Freitag vor Weihnachten,
die erste große Welle an Klagen zur Verjährungshemmung trifft bei mir ein. Und da soll jemand erzählen, die Justiz sei dieses Jahr weniger belastet als in den Vorjahren. Nach Zahlen stimmt es jedenfalls nicht.
Freitag vor Weihnachten,
die erste große Welle an Klagen zur Verjährungshemmung trifft bei mir ein. Und da soll jemand erzählen, die Justiz sei dieses Jahr weniger belastet als in den Vorjahren. Nach Zahlen stimmt es jedenfalls nicht.
Kleine Auszeit gestern:
RA klagt Honorar ein. Mehrere Rechnungen und Korrekturrechnungen. Doof, wenn korrigierte und damit gegenstandslose Rechnungen mit eingeklagt werden. Noch dümmer, wenn bei der RSV alle Rechnungen eingereicht wurden und damit eine Überregulierung vorliegt und kein Rest mehr besteht
Neue Akte auf:
Verkehrsunfall mit Geisterfahrer, massive Verletzungen.
Vorgerichtliche Regulierung: 60/40
Akte zu, no more words needed
Es wurde übrigens gar nix angeboten. Der Terminbevollmächtigte des Klägers hat beschämt zu Boden geschaut, der Kläger hat die Welt nicht verstanden. Offenbar hat der Hauptbevollmächtigte komplett gepennt, was mich bei dem Tonfall in den Schriftsätzen aber auch nicht wundert. Nunja, gab's halt VU.
Zeugen sind bisher nicht angeboten. Können also nur präsente zeugen sein, wobei man sich dann über die Unmittelbarkeit ein Urteil machen muss
Heute Sitzung: Nachbarstreit. Kläger will wahrscheinlich Videos vorführen. Habe ihn und RA mehrfach darauf hingewiesen, dass Angriffsmittel rechtzeitig beizubringen sind. Bis jetzt habe ich keine Videos in den Akten. Freue mich schon auf das Rumgemotze, wenn ich das alles präkludiere im Termin.
Im Namen des Volkes
Urteil
1. Das Phlegmatische Faultier wird verurteilt, neuen Kaffee zu kochen und zu konsumieren.
2. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Wartungsdienst für Aufzüge im Dienstgebäude.
3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
4. Die Berufung war nicht zuzulassen.
Ab jetzt dann auch hier aktiv. Ein Dank geht an den lieben @mariokroschewski.bsky.social