zum Thema ME/CFS in grober Weise verallgemeinert wird. Allerdings möchte ich heute meine damalige Ansicht leicht dahingehend korrigieren, dass ich den Psychosomatiker:innen nach neuester Erkenntnis die noch grausamere Variante der Unterstellung eines Krankheitsgewinns durchaus zutraue.
09.03.2026 08:41
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Sinngemäß steht da, dass KaW sich von der üblichen Psychosomatik nur dadurch unterscheidet, dass eine psychosomatische Deutung für jedes Symptom ohne Ausnahme für möglich (und sogar nötig) gehalten wird. Und genau das ist es, wie in den Schriften der Psychosomatiker:innen
09.03.2026 08:41
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Krankheit als Weg – Wikipedia
Meine Vermutung damals war, dass von den Autor:innen, die diese Unterstellung machen, vielmehr Krankheit als Weg (KaW) gemeint ist, aber eben die falsche Bezeichnung benutzt wird. de.wikipedia.org/wiki/Krankhe...
09.03.2026 08:41
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ein Krankheitsgewinn zugeschrieben wurde/wird. Die Frage, die ich mir damals stellte, ist, ob das, was den Erkrankten unterstellt wird, tatsächlich Krankheitsgewinn gemäß des von Dir zitierten Konzepts ist, oder ob dafür lediglich der falsche Begriff benutzt wurde?
09.03.2026 08:41
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Ich rätsle, was ich aus Deiner Antwort (auf einen ziemlichen alten Post) schließen soll/muss? Folgt daraus, wenn ein Konzept in wikipedia beschrieben wird, dass es auch Verwendung findet? Die Beobachtung war damals (und das ist wohl leider auch heute noch so), dass ME/CFS und Long Covid Erkrankten
09.03.2026 08:41
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Mit ME und Selektivem Mutismus in der Familie hab' ich 'ne dünne Haut bekommen. Ein zusätzlicher Ausfall wäre der Super-GAU. In der momentanen Konstellation schaffen wir es gerade so, die Misere zu händeln. Naja, war jetzt ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Dir weiterhin viel Erfolg beim Forschen.
06.03.2026 16:35
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Super, danke.
Also mich hatte wegen Schlieren im Auge plötzlich eine Angst befallen, dass es 'ne Netzhautablösung sein könnte. Mein Augenlicht hatte dann heute morgen im Prioritätsgerangel gewonnen. Hat sich aber zum Glück als nicht ganz so dramatisch erwiesen und ich werd' das PDF lesen können 😀
06.03.2026 16:35
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Wurden Beiträge aufgezeichnet? Ich musste heute in die Akutsprechstunde und hab' die Veranstaltung daher verpasst.
Freut mich aber, dass es gut lief für Dich!
06.03.2026 15:34
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als mögliche Biomarker, die für diese Störung der Homöostase verantwortlich sein könnten, genauer inspiziert werden. Die Wiederherstellung einer Homöostase könnte über low dose IL2 oder wie in dem Helmholtz-Beitrag direkt durch Tregs bewerkstelligt werden.
04.03.2026 11:07
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Letztere Zytokin/T-Zell-Kombination adressiert ja speziell den "Quorum-Sensing"-Mechanismus der Tregs. Einige Studienergebnisse deuten auf eine T-Cell-Depletion mit gleichzeitiger Überexpression von aktivierten T-Zellen bei ME hin. Würde mir wünschen, dass Tregs
04.03.2026 11:07
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Hm, ich habe eben bisschen rumgesucht und finde auf die Schnelle tatsächlich Hinweise, dass eine CB2-Rezeptoren-addressierende antiinflammatorische Therapie ins Spiel gebracht wurde. War mir neu. Allerdings dürfte das über ganz andere Reaktionspfade laufen als bei IL2/Tregs.
04.03.2026 11:07
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Zumindest sollte bald die Treg-Häufigkeit in einschlägigen Patient:innen bestimmt und gegebenenfalls als potentieller Biomarker angedacht werden.
04.03.2026 09:10
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Ein weiteres Mal nutze ich die Gelegenheit und schlage den beteiligten Forscher:innen vor, eine Treg bzw. Low dose IL2-Therapie für ME/CFS anzudenken und eine Studie zu initiieren. europepmc.org/article/med/...
04.03.2026 09:10
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Why does no one come up with the much more relevant idea of comparing it with a similarly severe chronic disease such as MS in terms of the incidence of depression?
25.02.2026 09:20
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The observation of an association between depression and a severe chronic multisystem disease such as long COVID is a truism when compared to healthy persons. link.springer.com/article/10.1...
25.02.2026 09:20
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"Die KBV unterliegt der Rechtsaufsicht des Bundes". Sie erfüllt hoheitliche Aufgaben. D.h. für mich ganz klar, dass sie einen Behördencharakter hat. Die Oberbehörde ist das Gesundheitsministerium. Ich bin freilich kein Jurist, aber eine Parteifinanzierung durch die KBV ist m.E. nicht nur Lobbyismus.
23.02.2026 13:01
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Das sind aber keine Körperschaften öffentlichen Rechts, sondern GmbHs oder AGs, bei denen meist Kommunen hohe Anteile haben. Ich glaube, das kann man echt nicht vergleichen.
21.02.2026 21:07
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zusammen mit den Landesverbänden die ambulante medizinische Versorgung gewährleisten und optimieren soll, folgt doch m.E. fraglos, dass mit deren Gelder keine Parteitage finanziert werden dürfen.
21.02.2026 20:52
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Also die Kassen zahlen den Ärzt:innen für ihre Kassenleistungen Honorare, die von den Kassenärztlichen Verbänden ausgehandelt und weitgehend von diesen bestimmt werden. Ein Teil dieser Honorare geht als Beiträge an die Kassenärztliche Verbände. Zusammen mit dem Staatsauftrag, dass die KBV
21.02.2026 20:52
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Meines Wissens wird die KBV letztlich über die Landesverbände von den GKVen finanziert. Das müsste genauer eruiert werden, aber ich vermute schon stark, dass damit die Krankenversicherungsbeiträge der gesetzl. versich. Bürger:innen für Parteipolitik missbraucht werden. Das geht einfach gar nicht.
21.02.2026 19:04
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Das ist so krass. Die KBV ist Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht der staatlichen Aufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit. Läuft das nicht unter Korruption?
21.02.2026 18:36
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Vielleicht sehen die ja einen schweren Schaden als zulässigen Biomarker. Ich tendiere dazu, denen soviel Menschenverachtung zuzutrauen.
19.02.2026 13:10
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Handkraftmessung kein geeignetes Diagnose-Tool bei ME/CFS
<p><span>Wie
eine aktuelle Studie zeigt, variiert die Handgriffstärke bei
ME/CFS-Patientinnen und -Patienten bei seriellen Messungen innerhalb eines
kurzen Zeitraums erheblich.</span></p>
PS: Den grip strenght test lehnen die Psychosomatiker natürlich, wenn wundert's, ab. www.dgn.org/artikel/hand...
Einen der Artikel, die die Nichteignung angeblich zeigen, habe ich gelesen. Der ist unterirdisch. Wäre vielleicht aufschlussreich zu wissen, wie die zu dem 2day CPET stehen.
19.02.2026 13:10
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Wenn letzterer bereits eindeutig positiv ausfällt, unbedingt die Finger vom 2day CPET lassen, wäre meine Anmerkung dazu, in aller Bescheidenheit eines pensionierten Biometrikers. Plakativ ausgedrückt: Irreversible Schäden als Biomarker sind abzulehnen.
19.02.2026 12:53
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Ansonsten ist es, wie Du völlig richtig erwähnst, ethisch nicht vertretbar und würde auch keine verwertbare neue Info bringen. Zur Bestimmung einer Apriori-Wahrscheinlichkeit könnte man evtl. neben den Selbsteinschätzungen den Grip-Strength-Test heranziehen.
19.02.2026 12:53
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dass dieses Prozedere nur bei sehr geringem Apriori-Verdacht auf Myokardinfarkte in Frage kommt, weil man sonst einen irreversiblen, bisweilen tödlichen Schaden riskiert. Analog würde ich ein 2day CPET nur in Betracht ziehen, wenn das Vorliegen von Belastungsintoleranz apriori gering wahrsch. ist.
19.02.2026 12:53
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2day CPET ist, analog einem Langzeit-EKG (LZEKG), zunächst ein diagnostisches Prozedere. Die damit messbaren Veränderungen physiologischer Parameter wären dann analog zu Mustern im EKG als Biomarker aufzufassen. Beim LZEKG, daher die Analogie, hat man sich seit langem darauf verständigt,
19.02.2026 12:53
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