(Also klammert euch an zuverlässige Freunde und kampfbereite Parteien, aber nicht an Marken, Medien oder kommerzielle Plattformen.)
(Also klammert euch an zuverlässige Freunde und kampfbereite Parteien, aber nicht an Marken, Medien oder kommerzielle Plattformen.)
(Es ist nicht so, dass bestimmte Firmen oder Marken eure politische Meinung teilen oder Minderheiten unterstützen wollen, sie richten sich nur nach dem Zeitgeist. Wo das Inserat heute ein schwules oder schwarz-weißes Pärchen zeigt, kann es morgen ein blondes mit 88-Tattoo sein.)
Achtet auch auf Medienhäuser und auf die Art, wie Firmen und Marken sich präsentieren. Ihr werdet euch noch wundern, wie schnell die Diversität aus Werbekampagnen und Serien verschwindet, wie die Regenbogenfähnchen den Nationalflaggen weichen werden.
Der Tweet ist alt, aber jetzt geht es los.
Schaut nun genau nach Amerika, nach Österreich und bald auch Deutschland.
Aber blickt nicht auf jene, die immer schon rechts waren, sondern auf die, welche sich eben noch als Mitte oder Mitte-Links geriert haben. Wem sie jetzt dienern.
Dass ein einzelner Terrorist am Jahresende mehr Schlagzeilen, Brennpunkte, politische Reaktionen und Wahleinfluss bekommen wird als Hunderttausende friedliche Demonstranten zu Jahresbeginn – setzt das nicht falsche Anreize?
Zehn Jahre ist es heute her, dass die Häkeloma sich auf einer Wolke niederließ.
Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, seht euch mal in Ruhe auf anderen Plattformen um, da ist mittlerweile genug los, aber weniger Orks und Trolle. Sein Häuschen hier braucht man nicht zu sprengen, aber seinen Hauptwohnsitz auch nicht zu haben.
Auf Dauer funktioniert das auch nicht, eine Plattform nur auf negative Pöbler auszurichten, die brauchen ja auch ihre Opfer. Schon jetzt merkt man, dass es einigen von ihnen hier langweilig wird und sie nach Bluesky schleichen, dort aber weggeblockt werden.
Und das ist ein Problem, denn man bekommt dadurch ein falsches Abbild von unserer Gesellschaft. In Twitters Anfangszeit war es gewiss ein geschöntes, was aber Hoffnung und Kreativität weckte, Twittertreffen und -lesungen inspirierte. Jetzt ist es ein negatives Zerrbild.
Heute kann man sich hier immer noch mit netten Menschen umgeben, aber sobald man die Kommentare unter Politiker- oder Medienpostings liest, blickt man in einen Abgrund von Ignoranz und Gehässigkeit, tiefer nicht nur als auf anderen Plattformen, sondern als im wirklichen Leben.
Ich nehme das aber keinem übel außer Musk selbst und seinen brägendösigen Helfershelfern.
Aber damit ist auch klar, dass das alte Twitter nie wiederkehren kann. All die Tweetklassiker gelöscht, Gesprächsfäden zerschnitten, Kommentierungen vergangener Ereignisse zerstoben. An all die Schweinchenbilder mag ich gar nicht erst denken.
Leider haben viele vernünftige Leute ihre Accounts mitsamt aller Beiträge gelöscht.
Ich will es mal so sagen: Als Thomas Mann Deutschland verließ, hat er nicht sämtliche seiner Bücher aus allen Bibliotheken entfernt.
Meine Beiträge muss der neue Machthaber schon selber löschen.
Mir wäre es ja am liebsten gewesen, wenn wir alle während der finsteren Musk-Zeit unsere Twitter-Accounts hätten ruhen lassen, um sie dann wiederzubeleben, wenn er den Dienst irgendwann verscherbelt.
Ich bin auch auf Bluesky als
@haekelschwein.bsky.social
Bluesky hat den Vorteil, dass es dem guten alten Twitter ähnelt, das wir kannten und liebten. Aber eher so, als würden wir da alle nach einer großen Katastrophe wieder von vorn beginnen, unter Verlust vieler Erinnerungen.
Ich bin auch bei Mastodon als
@haekelschwein@mastodon.social
Mastodon hat den Vorteil, dass es nie von einem tumben Milliardär aufgekauft werden kann. Man sollte sich da auf jeden Fall eine kleine Social-Media-Heimat einrichten und kann dann zusätzlich immer noch woanders sein.
Ich mache noch mal Reklame für meinen bonfortionösen haekelschwein-Kalender.
https://haekelschwein.de/kalender
Lest meinen Thread aus der Zeit vor fünf Jahren, als wir Geld im Überfluss hatten, und seufzt!
”It's close to midnight
and something evil 's lurking in the dark“ 🎶
#haekelschwein #Halloween
Habe mir heute „The Art of the Brick“ angesehen. Lohnt sich, wenn man gerne Kunstwerke aus Lego anschaut. https://theartofthebrickexpo.com/berlin/
Ebenso sehenswert ist die jährliche Berliner Steinewahn-Ausstellung.
https://www.steinewahn.de
Die Keksform hatte ich aus dem Dinosaurier-Museum Altmühltal, das auch ohne Back-Absichten einen Besuch wert ist.
In Spandau gehen die Sparmaßnahmen bei der Grünpflege jetzt doch ein bisschen zu weit.
Deutsche Rechte, die sich darüber freuen, dass in Österreich eine Ausländer-Raus-Partei gewonnen hat, sollten vielleicht wissen, dass die mit Abstand größte Gruppe von Ausländern dort Deutsche...
„Wunderland - Vom Kindheitstraum zum Welterfolg“ lohnt sich unbedingt zu gucken. Zum Beispiel derzeit kostenlos auf Amazon Prime.
Eine Doku, die so fesselnd und berührend ist wie ein guter Spielfilm! Ich musste mehrfach mein Taschentuch zücken.
Der gesamte Film läuft auf das Ende hinaus, dass sich ein Team aus Spiderman-Frauen bilden wird, aber kurz bevor das passiert, endet der Film halt.
Ich guckte „Madame Web“ auf DVD. Ein schlechter Film, aber gar nicht mal in dem Sinne, dass er langweilig wäre oder schlechte Schauspieler oder peinliche Dialoge hätte. Sondern er ist im Grunde wie der Pilotfilm zu einer 90er-Jahre-Serie, die aber dann nicht gedreht wurde.
Ich habe „Ghostbusters: Frozen Empire“ gesehen und fand ihn besser als den Vorgänger „Legacy“, da er wieder in New York spielt und Teile des alten Teams versammelt.
Ebenso gefiel mir der Ghostbusterinnen-Film von 2016, der zwar kein Teil der Filmreihe ist, aber eine gute Parodie.
Ich finde, man sollte es Bürgern durchaus erlauben, den ÖPNV zu nutzen, aber sie müssten im Rahmen einer schriftlichen Gewissensprüfung darlegen, warum sie kein Auto kaufen möchten.
Die Zeiten der leichtfertigen Verweigerung sind vorbei.