Tote nach massiven russischen Angriffen auf die Ukraine
Mit Dutzenden Raketen und Hunderten Drohnen hat Russland erneut die Ukraine attackiert. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben. Besonders schwer trifft es Charkiw.
Über 500 russische Drohnen und Raketen in nur einer Nacht: Diesmal besonders betroffen: #Charkiv. Dort töteten russ. Geschosse schon vor 3 Jahren den Buchenwald- und Dora-Überlebenden Boris Romantschenko. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.
www.tagesschau.de/ausland/euro...
07.03.2026 12:57
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Denkmal für Salvador Allende nahe dem Präsidentenpalast, in dem er 1973 starb. Im Hintergrund das Justizministerium mit der NS-Gedenktafel.
Nur 10 m davon entfernt ein Denkmal für den Sozialisten Salvador #Allende, gegen den das Militär 1973 putschte. Eine sehr eigenwillige Form kommemorativer Koexistenz.
06.03.2026 18:13
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Gedenktafel für 55 am 5.5.1938 getötete NS-Anhänger am chilenischen Justizministerium, 2026.
„Sie starben für das Volk“, „unser Blut wird Chile retten“: Befremdliche Gedenktafel am chilenischen Justizministerium für 55 von der Polizei getötete Mitglieder der Nationalsozialistischen Partei, die am 5.9.1938 einen Putschversuch gegen die Regierung unternommen hatten.
06.03.2026 18:11
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Natürlich nicht, sondern auch die gesamte kritischem Denken verpflichtete Kunst und Kultur.
02.03.2026 21:03
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X-Post der AfD-Fraktion im Bundestag, 2.3.2026.
Text: „Das Grundgesetz garantiert dem Staat bei der Förderung von Kunst und Kultur hinsichtlich Art, Ausgestaltung und Höhe einen weiten Gestaltungsspielraum. Allerdings begründet die Kunstfreiheit keinen Anspruch auf staatliche Förderung. Deshalb werden wir in einer zukünftigen Bundesregierung selbstbewusst entscheiden, welche Kunst und Kultur wir fördern. Die Förderpolitik muss sich dabei an Volk, Freiheit und Nation orientieren. Gefördert wird, was von nationaler Bedeutung ist. Insbesondere förderungswürdig ist Kunst und Kultur als Ausdruck menschlicher Schöpfung – und wenn sie jene Werte transportiert, die immer waren und ewig gelten sollen. Unsere Kulturpolitik ist dem Wahren, Guten und Schönen verpflichtet.“
Reaktionäre bis völkische #Kulturpolitik: Die #AfD fordert, nur solche Kultur staatlich zu fördern, „die dem „Wahren, Guten und Schönen verpflichtet“ ist u. sich an „Volk, Freiheit und Nation“ orientiert.
Gedenkstättenarbeit und die kritische Auseinandersetzung mit dem #NS dürften kaum dazugehören.
02.03.2026 16:07
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X-Post der AfD-Fraktion im Bundestag, 2.3.2026.
Text: „Das Grundgesetz garantiert dem Staat bei der Förderung von Kunst und Kultur hinsichtlich Art, Ausgestaltung und Höhe einen weiten Gestaltungsspielraum. Allerdings begründet die Kunstfreiheit keinen Anspruch auf staatliche Förderung. Deshalb werden wir in einer zukünftigen Bundesregierung selbstbewusst entscheiden, welche Kunst und Kultur wir fördern. Die Förderpolitik muss sich dabei an Volk, Freiheit und Nation orientieren. Gefördert wird, was von nationaler Bedeutung ist. Insbesondere förderungswürdig ist Kunst und Kultur als Ausdruck menschlicher Schöpfung – und wenn sie jene Werte transportiert, die immer waren und ewig gelten sollen. Unsere Kulturpolitik ist dem Wahren, Guten und Schönen verpflichtet.“
Reaktionäre bis völkische #Kulturpolitik: Die #AfD fordert, nur solche Kultur staatlich zu fördern, „die dem „Wahren, Guten und Schönen verpflichtet“ ist u. sich an „Volk, Freiheit und Nation“ orientiert.
Gedenkstättenarbeit und die kritische Auseinandersetzung mit dem #NS dürften kaum dazugehören.
02.03.2026 16:06
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X-Post der AfD-Fraktion im Bundestag, 2.3.2026.
Text: „Das Grundgesetz garantiert dem Staat bei der Förderung von Kunst und Kultur hinsichtlich Art, Ausgestaltung und Höhe einen weiten Gestaltungsspielraum. Allerdings begründet die Kunstfreiheit keinen Anspruch auf staatliche Förderung. Deshalb werden wir in einer zukünftigen Bundesregierung selbstbewusst entscheiden, welche Kunst und Kultur wir fördern. Die Förderpolitik muss sich dabei an Volk, Freiheit und Nation orientieren. Gefördert wird, was von nationaler Bedeutung ist. Insbesondere förderungswürdig ist Kunst und Kultur als Ausdruck menschlicher Schöpfung – und wenn sie jene Werte transportiert, die immer waren und ewig gelten sollen. Unsere Kulturpolitik ist dem Wahren, Guten und Schönen verpflichtet.“
Reaktionäre bis völkische #Kulturpolitik: Die #AfD fordert, nur solche Kultur staatlich zu fördern, „die dem „Wahren, Guten und Schönen verpflichtet“ ist u. sich an „Volk, Freiheit und Nation“ orientiert.
Gedenkstättenarbeit und die kritische Auseinandersetzung mit dem #NS dürften kaum dazugehören.
02.03.2026 15:49
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Tagber: Transnationales KZ-Gedenken im Kalten Krieg
https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-160676
Jena, 11.08.2025-12.08.2025, Daniel Schuch, Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit, Universität Jena; Jens-Christian Wagner, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und …
27.02.2026 19:51
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Denkmal für mehr als 150 Mapuches, die Opfer der Militärdiktatur von 1937 bis 1990 wurden.
In der Nähe befindet sich das einzige Denkmal in Chile für die über 150 Mapuches, die Opfer der Pinochet-Diktatur wurden. Wichtig auch, weil im Museo de la Memoria in Santiago Mapuches als eigene Opfergruppe nicht vorkommen.
26.02.2026 20:59
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Denkmal für 7Personen, die am 10.10.1973 ermordet wurden, 2026.
Die Exkursion mit den Studierenden der @uni-jena.de nach #Chile ist nun in #Temuco angekommen. Hier ein neu errichtetes Denkmal für 7 Menschen, die im November 1973 von Militärs an dieser Stelle am Cautín-Fluss ermordet wurden.
26.02.2026 20:56
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Ansonsten muss eine Gedenkstätte selbstverständlich offen für alle sein - und ein Ort, an dem Besucher:innen sich auch sicher fühlen können.
25.02.2026 15:49
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Belehrungen werden Sie in der Gedenkstätte nicht finden. Es geht um die Stärkung historischer Urteilskraft, nicht um Indoktrination. Das bedeutet aber auch, jene, die indoktrinieren wollen, zurückzuweisen.
25.02.2026 15:47
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Mir geht es nicht um Kampf. Aber ja, ich betrachte es als meine Aufgabe, Geschichtsrevisionismus oder sogar die Leugnung der NS-Verbrechen zurückzuweisen.
25.02.2026 15:45
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X-Post von AfD-MdB Torben Braga, 22.2.2026. Darin kommentiert er mein Eintreten gegen geschichtsrevisionistische Positionen und die Instrumentalisierung von Geschichte durch die AfD als „Psy|cho|se“.
So so, es ist also eine „Psychose“, wenn ich die #Gedenkstätte #Buchenwald und die KZ-Opfer vor Angriffen von rechts außen verteidige.
Eine Schande, dass so etwas von einem Bundestagsabgeordneten verbreitet wird - und bezeichnend für den Geschichtsrevisionismus in der #AfD.
23.02.2026 22:06
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Sog. Freihaus und sog. „Zippelhaus“ (jetzt Restaurant).
Ehem. Telefonzentrale unter dem heutigen Hotel.
Von den heutigen Bewohner:innen der Villa Baviera eingerichtetes Museum. Hier eine Inszenierung mit dem Stuhl von Sektenchef Paul Schäfer.
Museum der heutigen Villa Baviera: Abschnitt zu den Folterungen und Morden durch die Pinochet-Geheimpolizei DINA.
Nächste Station der Exkursion mit Studierenden der @uni-jena.de nach #Chile: die ehemalige #ColoniaDignidad, Ort massiver sexueller Gewalt gegen die deutschen Sektenmitglieder sowie von Mord und Folter an Gegner:innen der Pinochet-Diktatur. Eine bedrückende Erfahrung für die Studierenden.
23.02.2026 02:59
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Es ist meine Pflicht als Gedenkstättenleiter, den Ort und seine Opfer vor derartigen Instrumentalisierungen zu schützen. Insbesondere auch vor der AfD, die unsere Arbeit ständig angreift.
22.02.2026 11:28
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Und zum x-ten Mal für alle: Das Vorgehen der IDF in Gaza und die in Teilen rechtsextreme isr. Regierung können (und müssen) kritisiert werden. Hamas-Propaganda und die Gleichsetzung Gaza-Buchenwald haben beim Gedenken für die Opfer des KZ Buchenwald aber nichts verloren.
22.02.2026 11:28
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ALLE Versuche, die #NS-Verbrechen im KZ #Buchenwald zu relativieren, müssen entschieden zurückgewiesen werden. Das gilt - jenseits aller Hufeisen-Theorien - sowohl für die Stalin- und #Hamas-Anhänger:innen hinter der Gruppe „#Kufiyas in Buchenwald“ als auch für die extreme Rechte um die #AfD etc.
22.02.2026 02:53
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Foto aus der Dauerausstellung, 17.2.2026.
Befremdlicher Schluss der Dauerausstellung im Museo Histórico Nacional in #Chile: Die Ausstellung endet mit einem Zeitungsartikel zum Putsch von 1973 mit der Überschrift „Allende ist tot“. Dann: Salida. Zur Pinochet-Diktatur kein Wort.
18.02.2026 22:53
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Tag 2 der Exkursion nach #Chile: Besuch im Archivo Nacional. Dort werden u.a. 40.000 Karteikarten aus den Beständen der ehem. #ColoniaDignidad aufbewahrt.
17.02.2026 17:00
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Cuartel Borgoño,1977-1989 CNI-Quartier.
Cuartel Borgoño.
Estadio Nacional.
In den Katakomben der des Estadio Nacional.
Mit Studierenden der Uni Jena auf den Spuren der #Pinochet-Diktatur in #Chile: Estadio Nacional, Haft- und Mordzentrum 1973, und Cuartel Borgoño, Folterzentrum der Geheimpolizei CNI. Heute sind es Gedenkstätten - noch, muss mit Blick auf den neuen rechtsextremen Präsidenten Kast hinzugefügt werden.
16.02.2026 22:04
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X-Post von Christoph Berghan (AfD), 15.2.2026.
Im Wilhelmismus war der Reichstag schöner, sagt hier ein #AfD-MdB und führt als Beleg ein besonders scheußliches Beispiel des Historismus an. Mehr muss man über das reaktionäre Geschichtsbild in dieser Partei nicht wissen.
16.02.2026 21:36
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Ich meine etliche Interviews, die ich mehreren Sendern und Zeitungen dazu gegeben habe.
11.02.2026 17:28
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✍️ Jetzt anmelden zum #ICOMMonday am 23.3.2026 (12:30, Zoom): Prof. Dr. Jens-Christian Wagner spricht über die gesellschaftliche Rolle von Museen & Gedenkstätten, wenn demokratische Grundwerte, wissenschaftliche Standards und Menschenrechte unter Druck geraten.
👉 icom-deutschland.de/2026/02/icom...
11.02.2026 11:33
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Ja.
11.02.2026 07:26
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"Bombenholocaust" - Geschichte Statt Mythen
Geschichtsrevisionisten und Rechtsextreme behaupten, die Bombardierung Dresdens durch die Alliierten im Februar 1945 hätte hunderttausende das Leben gekostet. Sie Sprechen dabei von einem…
Jedes Jahr im Februar mobilisieren Rechtsextreme nach Dresden, um das Gedenken an die Bombardierung 1945 zu missbrauchen – mit überhöhten Opferzahlen, dem Begriff "Bombenholocaust" und Narrativen, die teils direkt aus Goebbels' Propagandaministerium stammen. Mehr dazu auf unserer Website:
10.02.2026 11:00
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Das war heute Abend sehr bewegend. Ganz herzlichen Dank an die Familie Robert und die Kolleg:innen in #Saarbrücken!
09.02.2026 22:22
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Gewalt gegen Schwarze und Indigene sollte aus sich heraus Grund genug sein, dagegen einzutreten und sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der die Rechte aller geachtet werden.
09.02.2026 14:15
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