Das hier braucht Aufmerksamkeit. Die Bundesregierung stellt komplett die unabhängige Asylverfahrensberatung zum Jahr 2027 ein. Solche Beratungsstellen sind aus rechtsstaatlicher Sicht enorm wichtig, um Geflüchtete zu unterstützen. Sie verlieren jetzt Hilfe und Beratungsstrukturen gehen kaputt
12.03.2026 13:19
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Angriffe auf Annalena Baerbock wegen Fehler im Lebenslauf & erfundenen Plagiatsvorwürfen waren angeblich normale Härte im Wahlkampf. Manuel Hagels früheres sexistisches Verhalten aufzuzeigen & dass er damit immer noch keinen angemessenen Umgang gefunden hat, ist ne „Schmutzkampagne“. Alles klar.
11.03.2026 10:25
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Int. Rümmler (NABU): Vogelschutz: Heckenschnitt und Nestbau verträgt sich nicht
Warum ihr jetzt die Finger von euren Hecken lassen solltet, wenn euch Artenvielfalt wichtig ist:
share.deutschlandradio.de/dlf-audiothe...
11.03.2026 07:42
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Große Mehrheit steht hinter starkem Sozialstaat – Umfrage zeigt klare Erwartungen an die Politik
Ein breites Bündnis aus Verbänden, Gewerkschaften und Organisationen, das zusammen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland vertritt, ruft gemeinsam zum
Sehr gut: 14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit über 20 Millionen Mitgliedern haben ein Bündnis für einen starken und zukunftssicheren #Sozialstaat gegründet. Es ist gut, dem Narrativ entgegenzutreten, der Sozialstaat sei nicht mehr bezahlbar.
www.vdk.de/aktuelles/ak...
10.03.2026 12:43
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Menschen mit Behinderung besonders oft im Gesundheits- und Pflegebereich diskriminiert – Deutsches Ärzteblatt
„Diskriminierung ist in Deutschland kein Einzelfall, sondern ein Massenphänomen.“ Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung
www.aerzteblatt.de/news/mensche...
10.03.2026 17:18
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Größte Repräsentativbefragung zu Benachteiligung: Neun Millionen Menschen erleben Diskriminierung
Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman: „Dieses Ausmaß an Diskriminierung gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt“
Eine Nachricht, die heute mehr Beachtung verdient gehabt hätte: 13 Prozent der Menschen in Deutschland geben an, in den letzten 12 Monaten diskriminiert worden zu sein. Besonders betroffen: Frauen, trans Personen, Menschen mit Behinderungen, chronisch Erkrankte, Menschen mit Migrationshintergrund.
10.03.2026 17:23
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»Eine wiederholte Covid-Infektion ist nicht wie der Aufbau von Immunität, sondern eher wie die Anhäufung von Schäden.« - Helen Petousis-Harris, PhD, Impfstoffexpertin und außerordentliche Professorin am Institut für Allgemeinmedizin und Primärversorgung der Universität Auckland.
09.03.2026 21:24
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Schockverliebt! Es braucht mehr Sichtbarkeit für Leute mit Schneid und positive Vibes für Alternativen in jeder Hinsicht, die auf mehr Unabhängigkeit hinwirken, damit das Toxische an Attraktivität verliert.
09.03.2026 14:39
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Unsere Antwort auf die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zur Long-COVID-Richtlinie des Gemeinsamen
Bundesausschusses
STELLUNGNAHME
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin weist in ihrer
Stellungnahme die Verantwortung fur schwerstbetroffene ME/CFS- und Post-COVID-Patient*innen zurück.
Als Begründung wird angeführt, dass für diese Erkrankungen keine bzw. nur eine leicht erhöhte Mortalität nachgewiesen sei und daher kein Anspruch auf palliativmedizinische Versorgung bestehe.
Diese Argumentation greift aus unserer Sicht aus mehreren Gründen zu kurz.
STELLUNGNAHME
Die zugrunde liegenden Studien betrachten schwerstbetroffene Patient*innen nicht gesondert.
Dabei ist dies genau jene Gruppe, für die eine palliativmedizinische Versorgung überhaupt in Frage käme. Zudem wurden in den Kohorten zum Teil weder moderne Diagnosekriterien noch das zentrale Symptom der Erkrankung, die Post-Exertionelle Malaise (PEM), systematisch berücksichtigt.
STELLUNGNAHME
Besonders kritisch sind für uns die Aussagen der Verfasser, sie sahen „die Gefahr", dass eine palliativmedizinische Versorgung Patient*innen mit Post-COVID und/oder ME/CFS schaden könne, weil dadurch möglicherweise eine rehabilitationsorientierte, multimodale
Behandlung verhindert oder verzögert werde.
Diese Darstellung erweckt den Eindruck, es gebe wirksame therapeutische Alternativen.
Tatsächlich existiert derzeit jedoch keine zugelassene Therapie für
ME/CFS oder Post-COVID.
STELLUNGNAHME —
Liebe Palliativmediziner*innen,
diese Stellungnahme ist als Denkanstoß und Einladung zum Dialog gedacht.
Schwerstbetroffene ME/CFS- und Post-COVID-Patient*innen brauchen eure Unterstützung - lasst sie nicht im Stich.
08.03.2026 21:03
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Wenn Kommunikation in der Medizin nicht trägt und Psychologisierung zum Instrument epistemischer Gewalt wird:
Gitta Peyn kommentierte meine Analyse, wie inhaltliche Probleme, an Macht gekoppelt, zu Wirklichkeitsleugnung und systemischem Gaslighting führen.
karin-kelle-herfurth.de/wp-content/u...
08.03.2026 18:27
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Was ich als Frau an Benachteiligung erlebt habe, ist NICHTS im Vergleich zu dem, was ich als Mutter einer kranken Tochter erlebe
- mit einer Krankheit, die vor allem Frauen betrifft und massiv psychosomatisiert und marginalisiert wird.
#InternationalWomensDay2026 #MECFS
08.03.2026 17:19
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Die Gegenreaktion auf jedes Argument ist dann Abwehr, Ironie oder Abwertung. Rhetorische Beruhigung, die aus dem Konflikt und Rechtfertigungsdruck befreit.
Das funktioniert fast nur über Verhandlung, die keinen Angriff enthält, keinen Gesichtsverlust erzeugt, Kooperation fürs Nötigste signalisiert.
08.03.2026 15:48
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Wie sollte man das auch hinnehmen können? Das ist normal. Die Entscheidungsverantwortung gehört auf die andere Seite.
Die Frage ist dann wie. Das Problem ist nicht fehlende Evidenz, Wissen oder Pflicht.
Sondern Risiken der Umsetzung: Abhängigkeitshierarchien, Normdruck, Gesichtsverlust vermeiden.
08.03.2026 15:40
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Deswegen meinte ich, dass es schwer ist, zu handeln. Selbst wenn man kognitiv die Logik versteht (Hierarchie, Anpassungsdruck da Elektivpatienten aus Infektionsangst wegbleiben, Normalitätslogik). Emotional erlebt man es als verletzend und absurd, kann nicht akzeptieren, dass Menschen so handeln.
08.03.2026 15:29
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Diese Kombi ist extrem zermürbend.
Das sehe ich auch und fühle es. Es ist an allen Ecken in Beratungen spürbar, ohne benannt zu werden: #MoralInjury und #systemischeOhnmacht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und Fürsorge mitdenken, und dann gerade in Fürsorge-Strukturen auf Widerstand stoßen.
08.03.2026 15:20
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Absolut, gerade das macht es so schwer zu ertragen. Deine Tochter, und die anderen Medizinstudentinnen, handeln verantwortungsvoll - und das System sanktioniert dieses Verhalten.
Es ist faktisch und intuitiv moralisch falsch. Gleichzeitig erkennst Du, wie das System tickt. Trotzdem passiert nichts.
08.03.2026 15:15
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Es ist wirklich zermürbend, und es tut mir schon fast weh vom Lesen, wie sie in diese Defensive gedrängt wird.
Das ist der Klassiker schlechthin für strukturelle Doppelbindungen, worüber wir gesprochen haben. Und es ist schwer, hier am moralischen Affekt vorbei auf Entscheidungslogiken zu antworten.
08.03.2026 14:54
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Danke! Und Du magst, 🫂
Ich sehe Dich und Dein tägliches Ringen, wie das vieler anderer.
07.03.2026 20:32
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Leben und Arbeiten mit Long Covid
YouTube video by Universität Osnabrück
Ein Beitrag der Uni Osnabrück zum Thema Leben und Arbeiten mit #LongCovid (mit kurzen Statements auch von mir):
youtu.be/v91iX9plGz8?...
(Beim Interview übrigens fantastische Aranet-Werte dank offener Türen - falls sich jemand wundert weshalb hier mal ohne Maske 🙂)
06.03.2026 15:23
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Sinnstiftend, aber unterbezahlt: Dem Sozialrecht gehen die Anwältinnen und Anwälte aus
Zu wenig Anwälte, die Einnahmen schrumpfen und der Zugang zum Recht wankt. Dabei gibt es auch im Sozialrecht durchaus Geld zu verdienen, erklärt Bettina Maurer.
Dem Sozialrecht gehen die Fachleute aus – und das trifft die, die am wenigsten Lobby haben.
RA Bettina Maurer analysiert in beck-aktuell, warum strukturell Missstände systematisch Zugang zum Recht erodieren.
Epistemische Ungerechtigkeit nimmt zu. Schlecht für Demokratie.
rsw.beck.de/aktuell/dail...
07.03.2026 14:57
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Falls ihr Pflegeheime oder Hospize im Großraum Hamburg kennt, die schwerbetroffene ME/CFS-Patienten aufnehmen und pflegen können, sag gerne Bescheid. (5/5)
07.03.2026 10:10
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Es gibt doch immer wieder Momente, in denen mich Reaktionen von Seiten des Hilfesystems und von Fachpersonen sprachlos machen.
Diese Art der Ausgrenzung sollte niemand erleben müssen. Selbst wenn es in der Praxis sonst gut läuft, das ist gewaltvoll. Man kann nur hoffen, dass das reflektiert wird.
07.03.2026 10:34
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... und ohne Feminismus gibt es keine Demokratie
#sdg5
06.03.2026 09:00
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Ich möchte keine Gleichstellung in diesem System, sondern eine freie und offene Gesellschaft für alle.
07.03.2026 08:30
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Ja, es ist unbequem, auf fließende Grenzen zwischen therapeutischer Hilfe und Deutungsmacht hinzuweisen, und zu erklären, warum neuroplastische Erklärungsmodelle bei ME/CFS und Long COVID mehr geprüft werden müssen, als sie einzusetzen, weil sie konzeptionell plausibel sind und Hoffnung versprechen.
07.03.2026 00:14
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Methodenkritik wird oft nicht inhaltlich beantwortet und häufig in Meinungs-/Haltungsdifferenz umcodiert.
So verschiebt sich Streit von der (meiner) Frage nach Evidenz, Gültigkeitsgrenzen und Modelleignung zur Scheinöffnung, dass es eben „eine andere Sicht“ sei. Entlastet rhetorisch, ohne zu klären.
07.03.2026 00:06
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Das Bild ist eine Anleitung, die zeigt, wie man eine Schnecke richtig aufhebt, ohne ihr zu schaden.
**Linke Seite (Falsch):**
- Eine Hand greift die Schnecke am Gehäuse und zieht sie mit Kraft vom Untergrund weg.
- Es wird erklärt, dass dies falsch ist, weil:
- Der Mantel der Schnecke empfindliches Gewebe ist, das Körper und Gehäuse verbindet.
- Der Fusskörper der Schnecke durch kraftvolles Ziehen verletzt werden kann.
- Der Haftuntergrund, an dem die Schnecke festhält, kann gewaltsames Lösen Verletzungen verursachen, wie das Reißen des Mantels, innere Schäden und sogar den Tod der Schnecke.
**Rechte Seite (Richtig):**
- In vier Schritten wird gezeigt, wie man eine Schnecke richtig anfasst:
1. Zuerst soll man das Gehäuse sanft berühren.
2. Dann 30 Sekunden warten, damit sich die Schnecke selbst vom Untergrund löst.
3. Erst danach langsam anheben.
4. Die Schnecke in ihre ursprüngliche Richtung absetzen.
- Der Text unterstreicht, dass 30 Sekunden extra den Unterschied zwischen Rettung und Verletzung ausmachen können und bittet darum, eine echte Hilfe zu sein.
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Das wusste ich auch lange nicht.
Also seid bitte vorsichtig mit Schneckis
04.03.2026 07:40
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