Als bräuchte es noch mehr Gründe für unsere Demo www.tagesschau.de/wirtschaft/f...
@gemeinsamgerecht
Wir wollen keinen Wahlkampf, der die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander ausspielt. Darum soll das Thema soziale Gerechtigkeit über eine Kundgebunge am 25.01. auf die Straße und in den Wahlkampf getragen werden. Nachahmungen gern gesehen
Als bräuchte es noch mehr Gründe für unsere Demo www.tagesschau.de/wirtschaft/f...
Wegen der großen Demo in Riesa und kommenden Sa. in Chemnitz verschieben wir auf den 25.01. in Zwickau, Hauptmarkt 14 Uhr.
Redebeiträge zu Themen rund um soziale Gerechtigkeit z. B. vom Sozialverband VdK und Gewerkschaften.
Wir müssen uns für Solidarität stark machen, nur dagegen sein ist zu wenig!
Demoflyer für soziale Gerechtigkeit am 25.01. in Zwickau, Hauptmarkt
das machen wir schon länger als die AfD existiert und niemanden kümmert es. Darum wollen wir einen Themenwechsel im Wahlkampf. Leider ist es dafür noch müsiger Anhänger zu gewinnen, obwohl das Themenfeld fast alle betrifft.
Foto eines Wohngebietes von oben. Dazu Text: Versteckte Armutsfalle Neue Studie belegt: Wohnen macht arm
Text: Neue Studie zu Armut in Deutschland Deutlich mehr Menschen als bisher angenommen leben unter der Armutsgrenze – wenn die Wohnkosten berücksichtigt werden.
Balkendiagramm: Armutsquote in Deutschland Balken 1: Armutsquote unter Berücksichtigung der Wohnkosten: 21,2% / 17,5 Mio. Betroffene Balken 2: Konventionelle Armutsquote: 14,1% / 12,1 Mio. Betroffene
Foto einer Stadt von oben. Dazu Text: Modell-Beispiel: Die 21-jährige Studentin Mila Nguyen wohnt in Leipzig. Ihr monatliches Einkommen: 1.350 Euro. Das liegt über der konventionellen Armutsgrenze von 1.314 Euro. Darin wären für Wohnkosten einberechnet: 298 Euro. Für ihr WG-Zimmer zahlt Mila allerdings 400 Euro. Sie hat damit weniger Geld zur Verfügung, als für ein Leben über der Armutsgrenze vorgesehen ist, wenn man die Wohnkosten berücksichtigt. Sie ist von Wohnarmut betroffen.
🏙️ Unsere neue Studie belegt: Wohnen macht arm! Deutlich mehr Menschen als bisher angenommen leben in Armut, wenn die Wohnkosten berücksichtigt werden. Die steigenden Mieten belasten vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen überproportional.
🧵1/2
Vermögen von:
Susanne Klatten und Stefan Quandt (BMW u.a.)
2012: 15.600.000.000 €
2024: 49.600.000.000 €
Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel)
2012: 4.950.000.000 €
2024: 37.180.000.000 €
Mindestlohn
2012: -
2024: 12,41 €
Drei Worte: TAX THE RICH!
Deshalb brauchen wir vor der Bundestagswahl einen gesamtgesellschaftlichen Aufschrei.
Wir laden alle Menschen, denen diese Themen am Herzen liegen, ein, unserem Aufruf zu folgen. Meldet wie wir eine Demonstration für soziale Gerechtigkeit in eurem Ort am 12.01.2025 oder darauffolgend an. 10/10
Bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland war die soziale Sicherheit laut Nachwahlbefragungen das wichtigste Thema. Aber leider gewöhnen wir uns zu schnell an äußere Umstände. Wir glauben, Armut sei natürlich und nicht auf politische Entscheidungen zurückzuführen. 9/10
Doch Ungleichheit ist kein Naturgesetz! Wir können und müssen etwas gegen Armut tun. Denn Ungerechtigkeit ist nicht nur eine individuelle Bedrohung, sondern zerstört den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie. Arme Menschen gehen nicht mehr wählen und fühlen sich nicht repräsentiert 8/10
Vermögen und Erbschaften werden dagegen kaum besteuert. Laut Finanzwende e. V. gibt es 80 Milliarden € legale Steuervermeidung im Jahr. Hinzu kommen etwa 100 Milliarden Steuerhinterziehung. Die beiden reichsten Familien in Deutschland besitzen mehr als die ärmere Hälfte der Bevölkerung zusammen 7/10
Dies führt dazu, dass der Lohnabstand zwischen Geringverdienenden und Bürgergeldbeziehenden zu gering erscheint. Nicht das Bürgergeld ist zu hoch, sondern die Löhne sind zu niedrig. Hinzu kommt die besonders hohe Belastung der Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben 6/10
Das WSI der Hans-Böckler-Stiftung hat errechnet, dass nach der EU-Mindestlohnrichtlinie im Jahr 2025 in Deutschland ein Mindestlohn von über 15 Euro angemessen wäre. Mit dem aktuellen Mindestlohn ist eine auskömmliche Rente kaum möglich und ein Leben an der Armutsgrenze vorbestimmt 5/10
Ebenfalls etwa 800.000 Menschen in Deutschland müssen nicht arbeiten, weil sie von ihrem passiven Einkommen leben. Die Regelsätze im Bürgergeld reichen nicht, um Kinder gesund zu ernähren. Und doch wird behauptet, die Sätze seien zu hoch, es gibt kaum Abstand zum Mindestlohn. Aber 4/10
Von den 5,5mio Bürgergeldbeziehenden sind 1,5mio Kinder unter 15, 800.000 in Ausbildung, Studium, Rente, erziehen Kinder, pflegen Angehörige, kurzfristig arbeitsunfähig und 400.000 müssen aufstocken. Nur etwa 800.000 sind überhaupt für den Arbeitsmarkt verfügbar. 3/10
Jens Spahn 2018: "Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe … Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut". In Deutschland leben weit über 2 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut. Die Kindergrundsicherung bleibt aus.2/10
🧵worum es uns geht:
Ungleichheit lähmt die ganze Gesellschaft. Armut und Überreichtum sind zwei Seiten derselben Medaille. Ende Oktober schrieb die Zwickauer Freie Presse: „Ehrenamtliche körperlich am Limit: Zwickauer Tafel sagt traditionelle Aktion mit Weihnachtspäckchen ab“. 1/10
Ungleichheit ist kein Naturgesetz, sondern ein politisches Problem