Trauern ist eine Grunderfahrung des Menschen.
Trauern ist eine Grunderfahrung des Menschen.
In manchen Hospizen sind Haustiere willkommen.
Viele Zugehörige imaginieren die letzten Minuten und Sekunden vor dem Suizid. Bei der Abschiednahme bekommen sie neue Bilder und können spüren, dass der unruhige Körper „zur Ruhe gekommen“ ist.
www.thanatos-berlin.de/bestattung-n...
Zugehörige: „Meine Schwester ist eifersüchtig, weil mein Kind lebt. Dass meine Ehe ein Desaster war, dass meine berufliche Karriere scheiterte, dass ich schwer erkrankt bin, all das zählt nicht, weil mein Kind im Gegensatz zu ihrem lebt, und das seit 25 Jahren.“
CN #Suizid
Kannte einen (bereits betagten) Mann, der so große Angst vor der Ungewissheit hatte, wie und wo er sterben wird, dass er sich suizidiert hat.
Kann man den Tod eines nahestehenden Menschen verarbeiten?
Ich habe schon sehr viele Geschichten vom Sterben gehört, aber nur sehr wenige selbst erlebt.
Cn Babybestattung
Sternenkinder gibt es in allen gesellschaftlichen Milieus und entsprechend unterschiedlich sind Bedürfnisse und Ausgestaltung. Es können 100 Trauergäste kommen und es kann kein einziger kommen. DIE Babybestattung gibt es nicht.
Handgeschriebene Trauerkarten sind sehr persönlich.
Stellt euch vor, ihr solltet eure eigene Trauerkarte entwerfen. Welches Motiv oder Foto wäre darauf? Welche Grundstimmung und welchen Text würdet ihr wählen?
Ich täglich.
Wie häufig beschäftigst du dich mit deiner eigenen Sterblichkeit?
Trauerrede:
In meinem Herzen ist ein schmerzhaftes Loch. Aber mein restliches Herz ist voller Liebe und Erinnerungen an dich.
In Deutschland werden nur die wenigsten Toten einbalsamiert, eigentlich nur, wenn es eine Flugzeug-Überführung gibt. In den USA ist die Einbalsamierung Standard.
Ich habe nichts gegen Streusalz, aber in der Regel bleibt die Aufgabe dann an den weiblichen Zugehörigen hängen, denen ein Haufen an Chaos hinterlassen wird.
These:
Die Aussage „macht Streusalz aus mir“ kommt in der Regel von alten Männern, die von den Themen Tod und Sterben überfordert sind. In der Regel geht das damit einher, für nichts und niemanden Verantwortung zu übernehmen.
Hast du schon mal eine Unterschrift gefälscht?
Im Erstgespräch: „Wart ihr auf den Tod vorbereitet?“
Häufigste Antwort: „Ja und nein.“
Als Bestatter*in muss man gar nicht mehr ins Konzert gehen, weil man ständig tollste Livemusik hört.
Was meinst du damit?
Interviewpartner*innen zum assistierten Suizid gesucht, gerne weiterleiten.
www.mhh.de/allpallmed/a...
Kannst du dein Leben genießen?
„Ach wir nehmen die Bestattungswäsche anstatt eigener Kleidung, der Bestatter möchte das so.“
#FindeDenFehler
Auch wenn es sich in den ersten 5 Jahren nicht so anfühlt: Trauer ~kann~ ein Ende haben.
Zugehöriger auf der Trauerfeier:
„Diesen Stein habe ich in seiner Hosentasche gefunden. Jeder darf ihn jetzt reihum in die Hand nehmen und laut oder leise seinen Dank in den Stein geben. Am Ende geben wir ihn ins Grab.“
Der erste Eindruck bei der Berührung des toten Körpers ist oft, dass der Körper kalt und vielleicht ein bisschen steif ist.
www.thanatos-berlin.de/blog/2021/11...
Auch Freund*innen können das Totenfürsorgerecht füreinander beanspruchen, wenn der letzte Wille des Verstorbenen durch direkte Angehörige nachweislich nicht umgesetzt wird.
„Einer der Vorzüge der guten Stadt Paris besteht darin, dass man hier geboren werden, leben und sterben kann, ohne dass sich jemand auch nur im mindesten darum kümmert.“
Honoré De Balzac (1799-1850)
Ich weine ab und zu in Supermärkten, wenn ich unvermittelt im Gang mit dem Katzenfutter stehe. Sehr geweint habe ich, als mir mein Sohn erzählte, dass er extra zu uns nach Hause gefahren sei, um sich mal an Lasers Grab zu stellen. – Es ist eine schöne, gesunde Art zu trauern. Aber eben traurig.
In dem wogenden Schwall, in dem tönenden Schall, in des Weltatems wehendem All, - ertrinken, versinken, - unbewusst, - höchste Lust!
Tristan und Isolde